Montage: Die Waltroper Schulleiterinnen Sonja Leukefeld, Astrid Fuhrmann und Lisa Dahlhues sowie Schulministerin Yvonne Gebauer für  Hintergrund mit  Bücherregalen.
Noch ist Yvonne Gebauer (2. v. re.) von der FDP Chefin in NRW-Schulministerium. Die Waltroper Schulleiterinnen Sonja Leukefeld, Astrid Fuhrmann und Lisa Dahlhues formulieren Wünsche an ihre Nachfolgerin oder ihren Nachfolger. © Montage: Westnews
Wer führt künftig das Schulministerium?

Waltroper Schulleiterinnen wollen keinen „Freitag des Grauens“ mehr erleben

Das NRW-Schulministerium wird wohl künftig nicht mehr von Yvonne Gebauer (FDP) geführt, die vielfach keine guten Noten bekam. Wir haben Schulleiterinnen in Waltrop gefragt: Was muss der oder die Neue mitbringen?

Astrid Fuhrmann kann sich noch gut an den „Freitag des Grauens“ erinnern, wie sie den Tag nennt. Jenen 16. April 2021 in der Corona-Zeit, als sich noch bis in den Abend hinein die Nachrichten, ob ab dem folgenden Montag an den Schulen in Waltrop im Distanz- oder im Wechselunterricht zu lehren sei, im Halbstundentakt überschlugen. Kompetenz-Gerangel und Machtspiele auf Kosten der Lehrer, Schüler und Eltern – so empfanden das damals viele. Das war nur der unrühmliche Höhepunkt einer insgesamt unruhigen Zeit an den Schulen. Manche lange Abende und manches Wochenende haben in jener Zeit Gesamtschul-Chefin Fuhrmann und ihre Kolleginnen der anderen weiterführenden Schulen in Waltrop damit verbracht, Nachrichten aus dem Ministerium von Yvonne Gebauer (FDP) an die Schulgemeinde zu kommunizieren, damit tags drauf auch jeder wusste, ob er nun in der Schule auf der Matte zu stehen oder zu Hause zu bleiben hatte und welche Regeln es zu befolgen galt.

Erst die Medien, dann die „Schulmail“ – das ärgerte Lisa Dahlhues

Schule soll nicht wieder politisches Experimentierfeld werden

Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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