Ein Mann steht an einer Straße in Waltrop.
Reiner Koch ist, wie auch einige seiner Nachbarn am Krusenhof, vom Vermessungsbüro angeschrieben worden. © Tamina Forytta
Krusenhof-Anwohner bekamen Post

Entschädigung für Bergschäden: Die Uhr tickt auch für Waltroper Bürger

Ein Schreiben eines Vermessungsbüros hatten zuletzt mehrere Waltroper im Briefkasten – mit dem Angebot, sich um mögliche Bergschäden zu kümmern. Wir erklären die Hintergründe.

Reiner Koch stutzte, als er vor Kurzem ein Schreiben des „Vermessungs- und Bausachverständigenbüro von Bormann“ in Herne in seinem Briefkasten fand. Darin bot ihm das Büro an, sein Haus am Krusenhof auf Bergschäden und Schieflagen zu prüfen. Ein Terminvorschlag stand dabei; außerdem das Versprechen, dass keine Kosten für den Hauseigentümer entstehen. Klingt fast zu gut um wahr zu sein, und Reiner Koch informierte sich lieber genauer genauer, rief auch unsere Redaktion an.

Büro ist spezialisiert auf Bergschäden und Gebäude-Schieflagen

Oft steht eine Verzichtserklärung im Grundbuch

„Kein Scharlatan am Werk“

Der letzte Kohleabbau unter Waltrops Süden war 1992

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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