Stadt greift Grünen-Bitte auf

Bäume werden noch einmal begutachtet

Kurzfristig hatten die Grünen noch Änderungswüsche zum Bebauungsplan „Waldstadion“ - und trafen auf Entgegenkommen der Stadtplanungs-Abteilung im Rathaus.
Hier soll ein neues Wohngebiet entstehen. © Bartel

Die Grünen freuen sich, dass die Stadtverwaltung ihre kurzfristig eingebrachten Änderungsvorschläge zum Bebauungsplan „Waldstadion“ aufgegriffen hat. Insbesondere ging es den Fraktions-Vertretern im Stadtentwicklungsausschuss um Bäume am nördlichen Waldrand. Sie wollten, dass nur die fünf als nicht verkehrssicher eingestuften Bäume gefällt werden und nicht wie vorgesehen zehn.

Die weiteren, als eigeschränkt verkehrssicher eingestuften Bäume sollten nach dem Willen der Grünen stehen bleiben und jährlich überprüft werden.

Stadtplaner Andreas Scheiba sagte grundsätzlich zu, dass die Bäume erst einmal stehen bleiben können, allerdings müssten sie nochmals von einer Fachperson kontrolliert werden – und deren Urteil, ob sie noch standsicher sind, müsse dann gelten. Zur Not müssten sie eben doch weichen.

Arbeitsgruppe soll Details festlegen

Außerdem wollten die Grünen, dass eine zusätzliche Spielfläche in der Mitte der Bebauungsfläche festgesetzt wird. Das sei nicht nötig, da in einer „Öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung begrünter Platz“ auch Spielgeräte zulässig seien, sagt die Abteilung Stadtplanung dazu. Zudem ging es den Grünen darum, dass bei der Neuerrichtung von Wohnungen mit mehr als zehn Stellplätzen nicht für fünf, sondern für 30 Prozent dieser Stellplätze technische Vorbereitungen zum Laden von E-Autos bekommen sollen. Das könne man nicht über den Bebauungsplan regeln, aber in Ausschreibungsverfahren, sagt die Stadt dazu. Zur Vermarktung der Grundstücke soll eine Rats-Arbeitsgruppe gebildet werden.

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