Corona-Variante

Niederlande: 13 Omikron-Infektionen bei Reisenden aus Südafrika

Die niederländische Gesundheitsbehörde hatte bei 600 Passagieren 61 Menschen positiv auf Corona getestet. Nun hat sich herausgestellt, dass darunter auch Personen mit Omikron infiziert sind.
Passagiere sitzen an Bord des KLM-Flugs 598 auf dem Rollfeld des Amsterdamer Flughafens Schipol, nachdem er am 26. November 2021, aus Kapstadt, Südafrika, gelandet ist. Der Flug wurde vier Stunden lang am Rand der Landebahn des Flughafens Schiphol festgehalten, bis spezielle Tests wegen der neuen Variante durchgeführt werden konnten. © picture alliance/dpa/Third Party/UGC über AP

In den Niederlanden sind bei 13 Reisenden aus Südafrika Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Sonntag mit. Die Personen waren am Freitag mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM nach Amsterdam gekommen.

Insgesamt hatte die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol mehr als 600 Passagiere von zwei KLM-Maschinen getestet, 61 Tests waren positiv. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert. De Jonge appellierte erneut an alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika in die Niederlande eingereisten Personen, sich umgehend auf Corona testen zu lassen.

Inzwischen wurden die Regeln für den Zutritt zu KLM-Flugzeugen in Südafrika verschärft. Auch doppelt geimpfte Personen dürfen nur noch mit einem negativen PCR-Test an Bord, zudem muss kurz vorher auch noch ein Schnelltest negativ ausfallen. Vorher mussten Geimpfte keinen Test vorweisen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Omikron-Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest.

dpa

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