Fußball

SG Horneburg unterliegt vor 120 Zuschauern mit 2:10

Eine 2:10 (1:2)-Niederlage sowie vier Verletzte: Das ist die Bilanz des SV Horneburg nach dem Pokal-Aus gegen Bezirksligist SV Lippramsdorf.
Die Mienen von Christoph Merten (li.) und Sebastian Kerkhoff sprechen Bände.

Nach der Pause fielen die Gastgeber regelrecht auseinander. Bis dahin hielt Horneburg vor rund 120 Zuschauern das Heft in der Hand. Die favorisierten Gäste fanden nicht in ihren Rhythmus. So konnte Tim Exner den SVH in Führung (8.) bringen. Fortan machten die Hausherren unter der Leitung von Christoph Merten und Sebastian Kerkhoff die Räume eng. Lippramsdorf fand nur wenig Mittel, dort Lücken zu finden.

Eigentor von Julian Klask

Das 1:1 war ein Eigentor von Julian Klask (35.), bevor Christian Dress das 2:1 für Lippramsdorf markierte (45.+1). Im zweiten Durchgang dominierte Lippramsdorf das Geschehen nach Belieben. Der Grund: Die Horneburger hatten vor dem Seitenwechsel ihren Torhüter Tan-Yico Yilmann auswechseln müssen (Schulterverletzung). Hinzu kamen noch weitere Verletzte im Laufe des Spiels. Die Treffer für Lippramsdorf fielen nun am laufenden Band. Robin Joemann (47.), Henrik Kleinefeld (53., 57., 61., 63., 70.) und Luca Tamme Preuß (76., 86.) netzten ein. Mit dem Schlusspfiff verkürzte Kevin Suhr noch auf 2:10 (90.). Zwischenzeitlich hatte Florian Bonzel aufseiten der Gäste die Gelb-Rote Karte gesehen – wegen Foulspiels und Verhindern eines Freistoßes (60.). „Die erste Halbzeit war in Ordnung. Danach lief für uns durch das Verletzungspech und unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters nicht mehr viel“, sagte Merten.

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