Handball - 3. Liga

PSV-Frauen lassen Punkt in Lumdatal – dennoch sieht alles gut aus in der Liga

Der Trainer hatte es befürchtet, irgendwie jedenfalls. Die Dienstreise der Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen zur HSG Lumdatal war keine Spaßfahrt, im Gegenteil.
PSV-Trainer Victor Dziabel musste an der Bank laut werden. © Olaf Krimpmann

Victor Dziabel fasste die Partie so zusammen: „Der Gegner hat gekämpft und uns nichts geschenkt. Wir wussten, dass es schwer werden würde. Letzten Endes nehmen wir einen Punkt mit.“

Dass es statt des 23:23 am Ende zwei hätten werden können (Recklinghausen hatte den letzten Angriff, die Schiedsrichter aber sahen einen Fuß im Kreis), wurmt den Trainer vielleicht, der ist aber so ehrlich zuzugeben: „Verdient hätten wir es nicht.“

Sein Team fand schwer ins Spiel und knüpfte über 60 Minuten nicht annähernd an die starke Leistung aus dem Heimspiel gegen Gedern/Nidda an. Daran änderte auch eine Drei-Tore-Führung zur Halbzeit nichts (10:13), die Lumdatal direkt nach dem Wiederanpfiff schnell egalisierte. Im Anschluss war es ein offenes Spiel, in dem sich kein Team einen Vorteil herausspielen konnte.

In der Klassenverbleibsrunde III bleibt die PSV mit 11:5 Punkten Tabellenführer und hat trotz des Punktverlustes an diesem Wochenende alles in eigenen Händen: Ein Sieg am kommenden Sonntag im letzten Saison-Heimspiel gegen TuS Königsdorf (Anwurf: 17 Uhr, Sporthalle Nord) und der Klassenerhalt wäre „eingetütet“.

PSV Recklinghausen: Pape, Vietor; Schmidhuber (4/2), Küppers (1), Klüsener (1), Benthaus (1), Funke, Janz (4/1), Kegelmann, Hovenjürgen (2), Fricke (2), Fagin (2), Stens (6).

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