Fußball: Kreispokal

Flaesheim wehrt sich, aber Langenbochum steht im Viertelfinale

Mehr Wumms mit Lukas Matena: Im Kreispokal-Achtelfinale setzt sich BWW Langenbochum beim A-Kreisligisten SuS Concordia Flaesheim durch. Ein Wechsel zur Pause bringt den Favoriten auf Kurs.
Noch kein Durchkommen für den Favoriten: Der Flaesheimer Christoph Balmann (Mitte) köpft den Ball aus dem Strafraum – die Langenbochumer Justin Buth (vorn) und Marvin Rippel lauern vergeblich auf ihre Chance. © Thomas Braucks

BW Westfalia Langenbochum hat als erste Mannschaft das Viertelfinale im Krombacher-Kreispokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Nassir Malyar setzte sich am Abend beim A-Kreisligisten SuS Concordia Flaesheim mit 3:1 durch und trifft in der nächsten Runde auf den Sieger der Partie TSV Raesfeld (Kreisliga) – Viktoria Heiden (Landesliga). „Ich finde, wir haben die Aufgabe seriös gelöst“, sagte Langenbochums Übungsleiter Malyar nach dem Schlusspfiff. „Auch in der ersten Halbzeit hat das Tempo bei uns gestimmt.“ Nur eine klare Torchance, die spielte der Favorit vor der Pause nicht heraus.

„Wir haben überragend verteidigt“

Das lag aber auch am A-Kreisligisten, der sich konzentriert wehrte und am eigenen Strafraum keinen wichtigen Zweikampf verlor. „In der ersten Halbzeit haben wir überragend verteidigt. Wir hatten eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz, die hat sich teuer verkauft“, lobte Trainer Michael Onnebrink.

Dass es dagegen einen Impuls braucht, ahnte auch Nassir Malyar. Deshalb schickte der Trainer zur zweiten Hälfte einen neuen Stürmer auf den Kunstrasen: Lukas Matena. Mit dem bulligen Angreifer kam endlich mehr Wumms in die Langenbochumer Offensivaktionen. Wie zum Beispiel in der 53. Minute: Eine Flanke von Denis Toskai servierte Matena per Kopf für Justin Buth – 0:1

Matena macht alles klar

Jetzt taten auch die Gastgeber mehr für die Offensive – Langenbochum hatte Raum. Und den nutzten die Gäste: In der 62. Minute stocherte Justin Buth den Ball zum 0:2 ins Tor. Ein etwas glücklicher Treffer: Flaesheims Torhüter Tim Bergjürgen hatte wohl die Hand auf dem Ball, der Pfiff blieb aber aus. Mit dem 0:3 durch Lukas Matena schien die Sache dann gelaufen (68.).

Aber das sahen die Gastgeber offenbar anders: SuS Concordia steckte nicht auf, Thomas Fritzsche traf in der 81. Minute zum 1:3. Und der eingewechselte Luca Krause hatte fünf Minute später sogar das 2:3 auf dem Schlappen. Auf der anderen lag auch das 1:4 in der Luft. Bei Salih Arabacis elegantem Solo in der 89. Minute etwa: Der Langenbochumer traf beide Innenpfosten – von dort hoppelte der Ball zurück ins Feld. Das schönste Tor des Abends: Es fiel nicht.

  • Flaesheim: Bergjürgen – Balmann, Schulte Althoff, Winkelbeiner (66. Stockhofe), Uhlending, F. Moos (58. Fritzsche), Brüninghoff (70. Große Puppendahl), Schönfeld, Boermann (80. Krause), P. Moos, Schröter
  • Langenbochum: Rudolf – Portmann, Widera, Rippel (46. Matena), Sehic, Stemmer, Elvermann, Arabaci, Toskai, Siala, Buth
  • Tore: 0:1 Buth (53.), 0:2 Buth (62.), 0:3 Matena (68.), 1:3 Fritzsche (81.)
  • Schiedsrichter: Boharrou
  • Zuschauer: 80
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