Handball

Aufholjagd beim SV Westerholt soll mit dem zweiten Heimspiel beginnen

Der Druck im Abstiegskampf ist bei den Verbandsliga-Handballern des SV Westerholt vorhanden. Der Vorletzte trifft am Samstag bereits um 18 Uhr in eigener Halle auf den RSV Altenbögge-Bönen.
Durchsetzungskraft müssen Mats Stotten (M.) und die Westerholter Handballer im Heimspiel an den Tag legen. © SYSTEM

Wiedergutmachung betreiben wollen die Handballer des SV Westerholt am Samstag. Die happige 19:30-Niederlage im Vest-Derby bei der PSV Recklinghausen steckt den Westerholtern noch in den Knochen.

„Wir haben uns zwei Tage später die Niederlage noch einmal im Video angeschaut. Es hat am Ehrgefühl gekratzt“, sagt Torwart Björn Otterbach. Nach sechs Spieltagen finden sich die Westerholter auf dem vorletzten Platz wieder, mit 1:11 Punkten. Am Samstag sollen die Punkte zwei und drei gegen den RSV Altenbögge-Bönen hinzukommen.

Sporthalle an der Kuhstraße soll zur Festung werden

Woher Björn Otterbach den Optimismus nimmt? „Zum einen ist es erst unser zweites Heimspiel“, sagt der Torwart. Zum Saisonauftakt gab‘s ein 28:28 gegen den TV Verl, anschließend fünf Auswärts-Pleiten. Klar ist: Wollen die Westerholter als Aufsteiger die Klasse halten, muss die Sporthalle an der Kuhstraße wieder zu einer Festung werden.

Zum anderen ist Denker und Lenker Rosen Kolev wieder an Bord, nach seiner Corona-Erkrankung. „Wir wollen mutig auftreten, Druck auf den Gegner aufbauen“, sagt Björn Otterbach. Außerdem hätten die Westerholter eine intensive Trainingswoche hingelegt. Eine Hiobsbotschaft gab es aber doch: Unter der Woche hat sich Gerrit Stotten, aus der Reserve hochgezogener Kreisläufer, den Mittelfuß gebrochen.

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