Fußball: Kreisliga A

Nach Rettungswagen-Fahrt ins Krankenhaus: Entwarnung bei Lukas Blasey

Für ordentlich Gesprächsstoff sorgte die turbulente Partie des SV Borussia Ahsen gegen den SuS Bertlich – auch noch nach dem hochverdienten 11:0-Erfolg der Gastgeber.
Schon in der 9. Minute sah Ahsens Kapitän Darius Salehi nach einer Notbremse die Rote Karte. © Andre Hilgers

Getrübt wurde die Stimmung am Gerneberg durch die Verletzung von Borusse Lukas Blasey. Er hatte sich während eines Zweikampfes am Fuß verletzt. Vorsorglich wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. „Er hat Glück im Unglück gehabt“, konnte Ahsens Spielertrainer Philip Stromberg mittlerweile leichte Entwarnung geben.

„Es handelt sich wohl nicht um einen Bruch oder um einen Riss.“ Blasey habe sich eine starke Prellung und Dehnung am Sprunggelenk zugezogen, die ihn aber zu einer mehrwöchigen Trainings- und Spielpause zwingt. „Das trifft uns natürlich sehr. Lukas ist ein guter Mann“, betonte Stromberg.

Nichts zu diskutieren hingegen gab es beim Platzverweis von Borussia-Kapitän Darius Salehi, der in der neunten Minute wegen einer Notbremse am Bertlicher Christian Wetklo von Schiedsrichter Dieter Kroll (Haltern) mit glatt „Rot“ vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde.

„Das war eindeutig, wenn auch nicht gerade geschickt von uns gemacht“, räumte Stromberg ein. Salehi war dem Schalker Ex-Keeper, der in Ahsen als Feldspieler auflief, auf dem Weg in Richtung Ahsener Tor in die Hacken gelaufen. Beide kamen dadurch zu Fall. Nicht nur diese Szene wurde auch von den Zuschauern lautstark kommentiert.

„Rechts rein, links wieder raus“

Diese Unruhe ging auch an Stromberg nicht spurlos vorbei: „Ich habe mitbekommen, dass ein Bertlicher Spieler wohl in Rage war und in Richtung Zuschauer gelaufen ist, weil irgendetwas am Spielfeldrand vorgefallen sein soll. Was es genau war, habe ich nicht mitbekommen.“ Jedoch, so der Gastgeber-Coach weiter, gehörten auch solche Szenen manchmal zum Fußball dazu. „Als Spieler sollte man da nach dem Prinzip verfahren: Rechts rein, links wieder raus.“

Die Hertener waren mit einer Rumpftruppe am Gerneberg angetreten. Die Hälfte der aufgelaufenen TuS-Akteure ist über 40 Jahre alt. „Umso mehr gilt Bertlich mein Respekt, dass sie überhaupt angetreten sind“, sagte Stromberg.