Horneburg leistet sich zum Auftakt einen dicken Patzer

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Gegen die starke Reserve des VfB Hüls waren die Horneburger, hier mit Trainer Sebastian Kerkhoff, machtlos. © André Hilgers
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„Gleich mehrere Stammspieler standen uns heute aufgrund beruflicher Abstellungen oder Verletzungen nicht zur Verfügung“, so Merten, der gleich seine komplette Mittelfeldreihe umstellen musste. Trotzdem begann seine Mannschaft engagiert diese Partie und erspielte sich zu Beginn mehrere gute Torchancen.

Das Toreschießen an diesem Tag nicht erfunden

Doch das Toreschießen hatten die Horneburger an diesem Tag nicht erfunden. Der VfB Hüls machte es da besser und nutzte gleich seine erste Möglichkeit

über Leon Engeln (18.) zum umjubelten Führungstreffer. Und beklagte Gästecoach Merten schon vor dem Anpfiff Aufstellungsprobleme, so wurden seine Sorgenfalten Mitte der ersten Halbzeit noch größer. Ausgerechnet Abwehrspieler Marvin von Rekowski musste mit einer Knieverletzung vom Platz und wird wahrscheinlich länger ausfallen.

Trotzdem gaben die Gäste nicht auf und versuchten das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Doch die zweite Halbzeit begann erneut mit einem Nackenschlag, denn die Hausherren markierten durch Maximilian Marx (46.) sofort das 2:0. „Das war für meine Mannschaft der Genickbruch“, so ein sichtlich geknickter Trainer Christoph Merten.

Moral der Gäste stimmte trotzdem

Die Moral der Gäste stimmte trotzdem, auch wenn in der 51. Minute der VfB durch Brian-Sydney Fromm auf 3:0 erhöhte. Zwar gelang den Gästen noch das 1:3 (82.), doch auch hier war der VfB durch Damian Schlingmann ins eigene Netz erfolgreich.

Fazit von Gästecoach Christoph Merten: „Wir waren vor dem gegnerischen Tor einfach nicht konsequent genug und daran müssen wir in den kommenden Trainingseinheiten feilen. Doch das war heute das erste Saisonspiel und ich bin fest davon überzeugt, das wir es besser machen werden und auch können – wenn wieder alle Mann an Bord sind. Daher geht auch kein Vorwurf an meine Mannschaft. Gratulation an den VfB Hüls II, der heute einfach zielstrebiger war und damit den Sieg auch verdient hatte.“