Fußball

Das Tor zum Ausgleich schießt Meckinghovens Gegner erst in der Nachspielzeit

Zwei wichtige Punkte hat A-Kreisligist SW Meckinghoven fahrlässig liegen gelassen. Beim FC Leusberg spielte die Elf aus dem Dattelner Süden nur 3:3 (0:2)-Unentschieden.
SW Meckinghoven kassierte in Leusberg erst in der dritten Minute der Nachspielzeit das Tor zum 3:3-Ausgleich. © Ronald Brendel

„Da war viel mehr drin“, trauerte SWM-Trainer David Krück den zahlreichen Torchancen seiner Jungs nach. Die Gäste nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Nach einigen vielversprechenden Anläufen, unter anderem durch Roy Breilmann und Lars Michelchen, netzte Julien Homfeldt zum 1:0 für die Schwarz-Weißen ein (11.). Keine 120 Sekunden später erhöhte Michail Tsiafakis auf 2:0 auf (13.). Leusberg sorgte nur für wenig Gefahr vor dem Meckinghover Kasten von Keeper Muhammed Imert. Doch nicht nur das.

Zwei Elfmeter verschossen

Auch bei zwei Elfmetern sahen die Recklinghäuser alt aus und verschossen sie gleich beide, zunächst in der 40. Minute sowie später nach rund einer Stunde. Kaum hatte die zweite Hälfte auf dem Kunstrasenplatz an der Strünkedestraße begonnen, fingen sich die Meckinghover einen Doppelpack durch Pascal Schäfer (48.) und Bilal Moho (49.) – 2:2.

Aber die Gäste ließen nicht locker, sondern wurden noch stärker. Eine Torchance für SWM reihte sich an die nächste. Andreas Stolzenberg eroberte für die Gäste die Führung durch seine Bude zum 3:2 zurück (70.). Der Sieg schien schon fast in trockenen Tüchern, da markierte Thorsten Bier in der Nachspielzeit den 3:3-Endstand (90.+4). „Wir sind eine recht junge Truppe und müssen noch einiges lernen“, räumte Krück ein. „In manchen Situationen müssen wir einfach cleverer sein.“