Kreisliga A2

Das passende Geschenk für Ahsens Spielertrainer Philipp Stromberg

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Ahsens Spielertrainer Philipp Stromberg: Einen Tag nach seinem 32. Geburtstag gewann seine Elf souverän mit 6:2 (4:1) gegen die DJK Spvgg. Herten.
Auf und davon: Hertens Simon Triefenbach kann Nico Pawlak vom SV Borussia Ahsen nicht stoppen. © Andre Hilgers

Was die rund 70 Zuschauer am Gerneberg erlebten, war eine Machtdemonstration der Ahsener. Von der ersten bis zur letzten Spielminute hatte die Borussia alles unter Kontrolle und ließ sich zu keiner Zeit den Schneid abkaufen. Herten erarbeitete sich kaum Einschussmöglichkeiten. Und wenn doch, waren sie meist ungefährlich.

Hertens Tor unter Dauerbeschuss

Schon wenige Sekunden nach dem Anpfiff stand das Tor von Hertens Keeper Marco Magga unter Dauerbeschuss. Niklas Laudahn nagelte das Leder unter anderem aus 20 Metern gegen den Pfosten (5.). Hochverdient brachte Daniel del Puerto-Schillo das Stromberg-Team per Kopfball mit 1:0 in Führung (13.). Mit einem Doppelschlag erhöhte Constantin Brink binnen 120 Sekunden zwischenzeitlich auf 3:0 (29., 31.). Simon Triefenbach verkürzte auf 1:3 für die Gäste (36.), bevor Nico Pawlak für Ahsen prompt den Drei-Treffer-Abstand wiederherstellte, 4:1 (38.).

Nach der Pause knüpften die Borussia da an, wo sie zuvor aufgehört hatte. Laudahn, Pawlak, del Puerto Schillo sowie einige andere Akteure der Gastgeber setzten sich immer wieder vor dem Hertener Kasten gekonnt in Szene. Nur in den Abschlüssen schlich sich oftmals der Schlendrian ein oder DJK-Schnapper Magga funkte dazwischen.

Del Puerto Schillo schnürt Dreierpack

Herten gelangen einige meist harmlose Nadelstiche nach vorne. Für die Borussia stockte del Puerto Schillo auf 5:1 auf (74.). Das 2:5 für die Gäste erzielte Marcus Budich, der erstmals nach zweijähriger Verletzungspause für die Hertener wieder auf dem Platz stand. Den Schlusspunkt zum 5:2 setzte erneut del Puerto Schillo (87.). „Ein überraschend deutlicher Sieg für uns. Ich bin rundum zufrieden“, erklärte Stromberg. „Die zwei Gegentore hätten nicht unbedingt sein müssen. Wir hätten unsere Chancen besser nutzen können. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.“

„Wir wussten, was uns in Ahsen erwartet“, erklärte Hertens Trainer Sascha Vitolins. „In der ersten Hälfte kam von all unseren Spielern gar nichts. In Durchgang zwei lief es etwas besser für uns, aber das war auch nicht überzeugend.“

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