Corona-Pandemie

Erste olympische Sportart unterbricht die Saison

Die Funktionäre der Hallensportarten prüfen gerade, wie und ob sie unter der seit dem 28. Dezember 2021 gültigen Coronaschutzverordnung ihren Ligenbetrieb weiter durchführen können. Eine Sportart hat jetzt ein Stoppschild aufgestellt.
Die Funktionäre der Hallensportarten prüfen gerade, wie und ob sie unter der seit dem 28. Dezember 2021 gültigen Coronaschutzverordnung ihren Ligenbetrieb weiter durchführen können. Eine Sportart hat jetzt ein Stoppschild aufgestellt. © Volker Engel

Der Vorstand des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) hat wegen der hohen Corona-Inzidenzen eine sofortige Unterbrechung der Saison in allen Spiel- und Altersklassen inklusive der Bezirke und Kreise beschlossen. Auch Turniere wie die Westdeutsche Meisterschaft, Ranglistenspiele und offene Turniere und Pokalwettbewerbe wie die Pokalendrunde der NRW-Liga pausieren.

Damit ist der Rückrundenstart am 15. Januar aber noch nicht völlig vom Tisch, denn der WTTV-Beschluss sieht eine Ausnahme vor: Ein Mannschaftskampf darf stattfinden, wenn beide Mannschaften sich einvernehmlich über die Austragung verständigen, heißt es dort.

Wenn die Saison fortgesetzt wird, sollen die für Januar vorgesehenen Spiele bis zum 24. April nachgeholt werden.

Der WTTV will Ende Januar entscheiden, ob der Spielbetrieb dann fortgesetzt, die Unterbrechung verlängert wird oder die Saison anhand der abgeschlossenen Hinrunde gewertet wird. Noch am 14. Dezember hatte der Vorstand des WTTV beschlossen, die Spielzeit 2021/22 fortzuführen und neue Regeln für die Rückrunde festgelegt.

Dabei ging es u.a. darum, dass ein Spiel abgesetzt und nachgeholtr werden kann, wenn in einer Stadt keine Halle unter Hinweis auf das Infektionsgeschehen zur Verfügung steht. Teams können auch noch am Spieltag selbst eine Verlegung beantragen.

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