Rolle rückwärts

Keine Öffnung der Außengastronomie im Kreis bei einer Inzidenz über 50

Rolle rückwärts: Am Mittwoch hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Hoffnung auf eine Öffnung der Außengastronomie geweckt - am Freitag korrigierte sich das Ministerium.
Die Stühle bleiben erst einmal gestapelt, die Öffnung der Außengastronomie ist erst einmal wieder verschoben. © picture alliance/dpa

Die Inzidenzzahlen sind im Kreis Coesfeld seit einigen Tagen deutlich unter 100, gute Chancen also für die Öffnung der Außengastronomie? Auf jeden Fall nach einer Mitteilung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Er hatte am Mittwoch gesagt, dass Kreise und kreisfreie Städte bei einer stabilen Inzidenz unter 100 die Außengastronomie öffnen könnten. Grünes Licht also für den Kreis Coesfeld.

Am Freitag hörte sich das dann anders an: Der Kreis Coesfeld sprach von einer „versehentlichen Äußerung“ des Ministers. Richtig ist damit: Laut der aktuellen Coronaschutz-Verordnung muss die Inzidenz nachhaltig unter 50 liegen, um die Außengastronomie öffnen zu können. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt im Kreis Coesfeld laut dem Robert-Koch-Institut und dem Landeszentrum Gesundheit aktuell bei 69,4.

Vollständig geimpfte Personen brauchen keinen negativen Test mehr

Ab Samstag (8.) müssen vollständig Geimpfte oder Genesene in bestimmten Bereichen keinen zusätzlichen negativen Corona-Test mehr nachweisen. Dabei muss allerdings der Nachweis erbracht werden, dass die vollständig abgeschlossene Impfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegt. Für die Teilnahme von Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, ist die Vorlage eines negativen Testnachweises erforderlich.

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