Schalke 04

Esports: Schalke 04 setzt sich mit neuem Konzept große Ziele

Esports spielt beim FC Schalke 04 auch weiterhin eine wichtige Rolle. Schalke hat sich zwar aus der LEC-Liga zurückgezogen, aber in der Prime League Division Pro geht es weiter.
Tim Schwartmann hat nach fünf Jahren Schalke Esports verlassen. © dpa

Der Verkauf der Lizenz der Eurpäischen LEC-Liga ist für Schalke 04 nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Aktivitäten auf diesem Markt. Im Gegenteil: In der Prime League Division Pro wollen die Königsblauen oben mitspielen.

„Wir freuen uns, Teil der „League of Legends“-Community zu bleiben und spielen mit großen Ambitionen in der Prime League. Wir wollen erneut um die deutsche Meisterschaft kämpfen und auch bei den EU-Masters ein Wörtchen mitreden“, erklärte Peter Knäbel, Vorstand Sport und Kommunikation. „Wir zeigen damit: Der Esports ist auf Schalke keineswegs auf dem Abstellgleis, sondern wird mit neuem Konzept den Restart nach dem erfolgreichen Verkauf des LEC-Slots wagen.“

Umsetzung sozialer Projekte

Zudem werden die Königsblauen auch zukünftig in der Fußball-Simulation „FIFA“ mit insgesamt drei Spielern an Wettbewerben und Turnieren teilnehmen.

Neben dem sportlichen Wettbewerb wird ein wesentlicher Schwerpunkt der zukünftigen Esports-Ausrichtung in der Umsetzung sozialer Projekte insbesondere im Ruhrgebiet liegen. Damit will sich die Organisation bewusst gesellschaftlich relevanten Fragen widmen und sich für Themen wie Diversität, Esports für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder gesundheitliche Aspekte des Gamings einsetzen.

Neue Zielgruppen gewinnen

Komplettiert wird die neu aufgearbeitete Schalker Esports-Orientierung mit dem klaren Ziel, noch näher mit der Region und der Community zusammen zu wachsen. Dabei spielt der direkte Austausch zwischen der Organisation, aber auch den Spielern und Fans eine große Bedeutung. So sollen insbesondere auf dem Berger Feld wiederkehrende Events für die Community stattfinden und den Esports stärker mit seinen Anhängern verbinden.

„Wir sind sehr stolz darauf, wie sich der Esports in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Schalke 04 konnte durch das mutige, innovative Engagement eine neue Zielgruppe und starke Partner für sich gewinnen“, sagte Finanzchefin Christina Rühl-Hamers.

Ohne Schwartmann

Bei der Neuausrichtung wird allerdings Tim „Latka“ Schwartmann nicht mehr dabei sein. Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit gehen Schalke 04 Esports und Tim „Latka“ Schwartmann künftig getrennte Wege. Schwartmann kam als Rookie zu Schalke 04 Esports und entwickelte sich bei Königsblau zu einem der bekanntesten und beliebtesten FIFA-Profis der Szene.

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