Schalke 04

eSport bekommt die Schalker Sparmaßnahmen kräftig zu spüren

Schalke 04 muss sparen. Das bekommt auch die eSport-Abteilung kräftig zu spüren. Nach dem Ausstieg aus der europäischen LoL-Liga verlässt Schalke auch die eFootball.Pro.
eSport-Wettkämpfe wollte Schalke groß etablieren. Doch jetzt ist Sparen das erste Gebot. © dpa

Alle Schalker Abteilungen haben unter dem Abstieg der Fußballer in die 2. Liga zu leiden. Der Startplatz-Verkauf für die europäische League of Legends-Liga an die eSport Organisation „BDS“ brachte 26,5 Millionen Euro in die Kassen der hochverschuldeten Königsblauen.

Nun geht der Abbau der eSport-Sparte weiter: Schalke beendet ab der Saison 2022 vorerst seine Anstrengungen in der eFootball.Pro, der professionellen Liga zu Konamis PES/eFootball-Reihe. Sowohl Mike ‚El_Matador‘ Linden, als auch Mehrab ‚MeroMen‘ Esmailian bestätigten in Gesprächen mit kicker eSport ihre ausgelaufenen Verträge.

Pläne gescheitert

Schalkes Pläne im eSport wurden in den letzten Monaten mehr und mehr heruntergefahren, auch eine Partnerschaft mit Konami generell wird erstmal nicht fortgeführt.

„Die Lizenz wurde aufgrund des Abstiegs nicht verlängert, da Konami keine Zweitligisten lizenziert. Schalke hat viel versucht, um die Lizenz zu verlängern, aber das ist gescheitert“, sagt Mike Linden gegenüber kicker esport. Damit entfällt der wichtigste Grund für Königsblau, ein Profiteam zu unterhalten.

Die Gespräche mit Konami würden jedoch fortgesetzt, ein weiteres Engagement von Schalke im kommenden Jahr sei nicht ausgeschlossen. Das neue „eFootball“ des japanischen Entwicklers bietet bis jetzt aber keine Möglichkeit für professionellen Sport.

Der Abend in Datteln

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.