Im Gespräch mit Scenario

Payton Ramolla über „Das Internat“: „Es ist wie eine kleine Familie“

Die Influencer-Serie „Das Internat“ geht in die zweite Runde. Wir haben mit Mario Novembre, Payton Ramolla und Co. über die gemeinsame Zeit am Set und die Social Media Welt geplaudert.
Mario (ganz hinten), Payton (zwei Plätze rechts von Mario) und Leon (vorne rechts) sind zum zweiten Mal bei den Abenteuern von „Das Internat“ dabei. Wie Ihr auf dem Foto seht, sind die drei aber nicht die einzigen bekannten Gesichter ... © Pantaflix Studios

Die zweite Staffel von „Das Internat“ ist schon seit einigen Wochen beim Streamingdienst Joyn abrufbar. Die Abenteuer am „F.L.Y.“-Internat mit Instagram- und TikTok-Größen wie Mario Novembre, Payton Ramolla (@payton.r), Leon Pelz und Finn Schöwing (@fionntime) in den Hauptrollen, gehen genauso witzig und aufregend weiter, wie es treue Fans bereits aus Staffel 1 gewohnt waren. Wir haben mit den vier Darstellern im Interview gesprochen.

Ihr Vier erzählt mal, wie waren die Dreharbeiten in diesem Jahr?

Finn: Für mich war es eine super spannende und aufregende Zeit, weil es für mich ja das erste Mal bei „Das Internat“ war. Ich habe sowas vorher noch nie gemacht und keinerlei Erfahrung mit dem Schauspielern. Die ersten zwei Wochen waren super aufregend für mich.

Payton: Ich kann mich da echt anschließen. Am Anfang ist es immer eine ungewohnte Situation, aber dann ist man direkt ein eingespieltes Team, es ist dann wie eine kleine Familie. Wir hockten ja wirklich sechs Wochen aufeinander.

Wenn man drei bis sechs Wochen aufeinander hockt, ist man dann irgendwann vielleicht sogar etwas genervt von den anderen?

Leon: Ich glaube, es ist ganz normal, dass wenn man so lange miteinander ist und vielleicht auch einen stressigen Tag hat, man auch mal genervt ist. Wir hatten aber das Glück, dass jeder sein eigenes Zimmer hatte. Dadurch hatten wir immer wieder einen Rückzugort.

Was konntet Ihr in Sachen „Schauspiel“ von der ersten Staffel mitnehmen und in der zweiten Staffel umsetzen?

Leon: Ich auf jeden Fall einiges! Als ich mir die Folgen der ersten Staffel komplett angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass meine Rolle „Ben“ relativ schnell von 0 auf 100 geht und es keinen Moment gibt, wo sich die Emotionen aufbauen können. Das habe ich versucht, in der zweiten Staffel besser hinzukriegen.

Payton: Ich glaube, die schauspielerischen Leistungen sind bei uns allen nochmal ein bisschen besser geworden. Wir haben aber auch alle nochmal gemerkt, dass es super wichtig ist, dass man sich versteht, wenn man 24 Stunden aufeinander hockt. Und, dass einem nichts peinlich vor dem anderen sein sollte – weil manche Szenen fühlen sich auch einfach mal komisch an.

Auch Finn (dritter von rechts) hat sich nach anfänglicher Nervosität schnell in seiner Rolle eingefunden. Er ist in Staffel 2 ganz neu dabei. © Pantaflix Studios © Pantaflix Studios

Welche Szene ist Euch bei den Dreharbeiten denn am meisten hängen geblieben?

Finn: Bei mir ist es auf jeden Fall meine erste Szene. Es war super aufregend für mich. Ich hatte aber auch Glück, dass ich meine erste Szene mit Marvin und Mario hatte. Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können.

Mario: Ich glaube wir haben Outtakes wie Sand am Meer! Auch weil das Wetter bei uns ganz krass war. An einem Tag hatten wir einen Dreh auf einer Treppe und die Stufen waren von oben bis unten komplett vereist. Ich musste die Treppe runterlaufen und mich hat es komplett hingehauen! Ich hatte die komplette Woche so Hintern-Schmerzen. Das war echt hart.

Mario, Deine Single „Allein sein“ ist der Soundrack der Serie. Was ist die Geschichte hinter diesem Song, singst und schreibst Du da selbst aus Erfahrungen?

Mario: Ich schreibe meine Texte gar nicht so aus eigener Erfahrung, ich ziehe mir viel aus den Geschichten von verschiedenen Leuten raus. Ich kann mich gut in andere Lagen versetzen und in diesem Moment entstehen dann auch solche Songs. Es geht um Liebe und einen Heartbreak.

Könntet Ihr Euch auch vorstellen, in einer anderen Serie mitzuspielen? Welche wäre es?

Payton: Ich und Finn könnten uns vorstellen auch mal bei „Outer Banks“ mitzuspielen. Das finden wir echt cool!

Mario: Ich bin ein großer „Prison Break“-Fan. Dieses Adrenalin-Kitzeln ist voll meins, das könnte ich mir gut vorstellen.

Leon: Ich hätte aus Spaß gesagt „Disney’s große Pause“. Wo ich aber auch tatsächlich Bock drauf hätte wäre „4 Blocks“.

Was habt Ihr so nach Drehschluss gemacht? Wie sahen Eure Abende aus?

Mario: Wir haben danach auch alle viel gemeinsam gemacht. Gemeinschaftsspiele oder wir haben Trash-TV-Serien geschaut wie „Der Bachelor“ oder „Are you the one?“ – das war echt witzig. Jeder Abend war aber immer unterschiedlich. Oft haben wir auch Tischtennis gespielt, während sich dann einige auch zurückgezogen haben.

Ihr habt teils Millionen Follower und Fans in den Social-Media-Netzwerken. Oft müsst Ihr Euch auch mit nicht konstruktiver Kritik auseinandersetzen. Wie geht Ihr damit um und habt Ihr Tipps für ein besseres Selbstbewusstsein?

Mario: Du musst dir treu bleiben, egal was andere sagen. Wirklich, es ist so wichtig! Mach‘ dir nicht so viele Gedanken über die Meinung von anderen. Du musst Spaß haben an dem, was du machst! Jeder Mensch tickt anders, jeder Mensch nimmt etwas anders auf. Ich glaube, das ist auch ein Prozess, je älter man auch wird. Dann hat man auch mal die Einstellung: „Okay, es ist jetzt scheiß egal“. Vertraue dir da einfach auch mal selbst.