Urlaub

„Ich packe meinen Koffer…“ – 5 Typen von Koffer-Packern

Wer in den Urlaub fährt, muss wohl oder übel vorher seine sieben Sachen zusammensuchen und Koffer packen. Wie beim Packen vorgegangen wird, kann von Typ zu Typ variieren, wie Doreen weiß.
Für viele kommt beim Kofferpacken schon ein kleines bisschen Urlaubsfeeling auf. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Seit den neuen Corona-Regelungen gibt es wieder mehr Möglichkeiten in den Urlaub zu fahren. Und was gehört natürlich dazu? Das Packen des Koffers. Für die einen ist das der absolute Graus und bei anderen wiederum lässt es schon fröhliche Urlaubsstimmung aufblühen. Wie bei den meisten Dingen, gibt es auch beim Kofferpacken verschiedene Typen. Ich möchte Euch einige von ihnen vorstellen. Vielleicht geht es für Euch bald auch noch weg und Ihr könnt den ein oder anderen Typen an Eurer Familie, Euren Freunden oder an Euch selbst beobachten.

1. Die „lieber zu früh als zu spät“-Packer:

Es gibt sie, auch wenn man nicht oft von ihnen hört: Die Menschen, die alles, was sie für ihren bevorstehenden Urlaub benötigen, schon längst herausgesucht und sicher in ihrem Koffer verstaut haben, auch wenn die Zeit bis zum Datum der Reise noch von längerer Dauer ist.

Alles ist bestens organisiert

Selten vergessen sie etwas und einen Tag vorher noch „schnell“ zum Einkaufscenter zu fahren, um die noch dringend benötigten Gegenstände auf ihrer Urlaubsliste zu besorgen, kommt bei diesen Typen selten vor. Bestenfalls arbeiten sie mit einem Häkchen-System und schreiben sich vorher alles Wichtige auf, dass sie mitnehmen müssen, um keinesfalls etwas zu vergessen.

2. Der „Last Minute“-Packer:

Neben den Menschen, die ihren Koffer gefühlt schon zwei Wochen vorher einwandfrei gepackt haben, gibt es natürlich auch diese, die meistens in der Nacht vorher noch schnell ihren Koffer einräumen. Als Begleiterscheinungen stoßen oftmals große Unordnung in Koffer und Reisegepäck sowie ein hohes Level an Stress dazu.

Der Spaß am Kofferpacken fehlt

Die Gründe fürs Packen auf den letzten Drücker können variieren. Mal wird der Vorgang einfach aufgeschoben, weil der/die Reisende kein besonders großer Fan vom Packen ist und jede Möglichkeit sucht, um sich doch gerne mal mit etwas anderem abzulenken, um nicht alle nötigen Klamotten rauszusuchen.

Mal ist der „Last Minute“-Packer aber auch einfach von Natur aus schon jemand, der sich gerne etwas Zeit lässt und bei dem der Koffer eben erst am Vortag (oder sogar am Reisetag) gepackt wird.

Welcher Koffer-Pack-Typ Doreen wohl ist? Hier sieht es gerade nach einem sehr ordentlichen Packer aus. © privat © privat

3. Die „Vergesslichen“:

Hierzu zählen die Urlauber, die etwas vergesslicher sind und denen noch kurz vor der Abreise etwas Wichtiges einfällt, dass sie eigentlich ja noch für den Urlaub besorgen wollten. Also geht es kurz vor knapp in Windeseile noch zum nächsten Drogeriemarkt.

Lieber ein paar Outfits zu viel, als zu wenig

4. Der „viel zu viel Mitnehmende“:
Dieser Packer ist sich meist seinem Dilemma bewusst und kann es dennoch nicht lassen, viel zu viel einzupacken. Meist ist der größte Koffer nicht groß genug, für alle wichtigen Dinge, die natürlich mitgenommen werden müssen. Dazu zählt neben der schicken Abendkleidung auch das im Vorfeld zusammengestellte Outfit für Regentage und das für die sommerlich warmen Tage.

Natürlich nimmt dieser Packer für jeden Tag drei mögliche Wechsel-Outfits mit, auch wenn er weiß, dass er davon vermutlich nur eines tragen wird. Ganz nach dem Motto: „Lieber zu viel als zu wenig“.

5. Der „platzsparende“ Packer:

Den gegensätzlichen Typen stellt der „Platzsparende“ dar. Dieser packt effizient und logisch seine Klamotten und Utensilien, die er benötigt, ein. Immer mit dem Gedanken, dabei möglichst sinnvoll zu packen, statt unnötig viel Ballast mitzuschleppen. Oftmals wendet dieser auch Tricks an, indem er seine Sachen beispielsweise rollt, statt sie zu falten.

Erkannt wird er auch oft an seinem kleinen Koffer, in welchem dennoch auch bei längerem Urlaub immer, auf für viele fragwürdige Weise, alles Wichtige dabei ist. Ein typischer Minimalist eben.

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