Die nächste Klausurphase kommt: Tipps zum Auswendiglernen

Freie Mitarbeiterin
Damit einem die Lernphase kein Kopfzerbrechen verursacht, lohnt es sich, ein paar Tipps anzuwenden. © pixabay.de
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Die Schulferien sind vorbei und die nächsten Klassenarbeiten lauern bereits auf Euch. Die Studierenden unter Euch stecken sicher noch in den letzten Klausurvorbereitungen oder dürfen sich schon auf die nächste Klausurphase im neuen Semester freuen.

Das heißt: büffeln, büffeln, büffeln. Oft geht es aber auch einfach darum, Dinge auswendig zu lernen. Wir geben Euch deshalb Tipps, wie Ihr die Lerninhalte besser behalten und in der Prüfung abfeuern könnt.

1. Die Häppchen-Strategie: Schnell fühlt man sich als Lernender von der schieren Masse an Wissen überfordert. Wie soll das nur alles in den Kopf gehen? Der Trick ist, die Lerninhalte erstmal in kleine Häppchen zu unterteilen.

Versucht, die Inhalte in sinnvolle Teile zu zerlegen und lernt sie Stück für Stück. Danach fällt es Euch auch nicht mehr schwer, alles wieder zusammenzufügen.

2. Die passende Herangehensweise: Sucht Euch eine passende Mnemotechnik für Euch. Das sind unterschiedliche Herangehensweisen, um dem Hirn zu helfen, Informationen abzuspeichern und jederzeit wieder abrufen zu können.

Eine der bekanntesten Methoden ist zum Beispiel die Loci-Methode. Dabei erdenkt Ihr Euch im Kopf quasi eine Route, die Ihr jederzeit wieder abgehen könnt. Auf dieser Route sind verschiedene Wegmarken, an denen Ihr Informationen ablegt. Geht Ihr die Route gedanklich entlang, könnt Ihr diese Informationen an der entsprechenden Stelle wieder abrufen.

3. Beansprucht Eure Sinne: Setzt nicht nur auf einen Sinn. Manche lernen vor allem visuell, andere auditiv oder durch ständige Wiederholung. Am besten bleiben die Inhalte allerdings bei Euch hängen, wenn Ihr unterschiedliche Sinne ansprecht und die Inhalte unterschiedlich aufnehmt.

Hilfreich sind zum Beispiel etwas aufwendiger gestaltete Mind-Maps oder, wenn Ihr Euch den Lernkram immer wieder selbst vorlest oder Euch vorstellt, dass Ihr die Inhalte jemandem erklären möchtet.

4. Lernstoff als Bettlektüre: Guckt kurz vor dem Schlafengehen noch mal in Eure Lernunterlagen. Damit meine ich nicht, dass Ihr die Nacht durchlernen sollt. Fliegt einfach noch mal über die Informationen. So kann das Gehirn, während Ihr schlaft, das gerade noch mal aufgefrischte Wissen ins Langzeitgedächtnis übertragen.

5. Lernstoff in jedem Raum: Lernposter und ähnliches helfen dabei, die Informationen dauerhaft abzuspeichern. Hängt Euch zum Beispiel ein Poster aufs Klo, gegenüber von Eurem Schreibtisch oder über das Bett.

So werdet Ihr auch indirekt immer wieder mit den Inhalten konfrontiert und könnt Euch am Ende vielleicht sogar nicht nur merken, was auf den Postern stand, sondern auch, wo Ihr diese Information immer wieder gelesen habt.

6. Durchatmen: Gönnt Euch Pausen. Auch wenn es viel zu lernen gibt und die Zeit knapp ist, ist es wichtig, dem Gehirn ein bisschen Pause vom Lernen zu gönnen. Macht zwischendurch einen Spaziergang oder ein Nickerchen und versucht, abzuschalten und nicht an die bevorstehenden Klausuren zu denken.