Gesperrte Autobahn

Zeugenaufruf: Polizei sucht weiter nach den Brandstiftern von der A40

Die A40 ist seit dem Brand eines Reifenlagers in Bochum noch bis November gesperrt. Die Polizei vermutet Brandstiftung und sucht weiter nach Zeugen. Für Zeugen gibt es eine hohe Belohnung.
Nach dem Brand im Reifenlager in Bochum löschen Feuerwehrleute noch die letzten Brandnester. Bis voraussichtlich Ende November ist die A40 noch gesperrt. © picture alliance/dpa

Gut drei Wochen nach dem folgenschweren Großbrand in einem Reifenlager an der Autobahn 40 bei Bochum suchen die Ermittler weiter nach einem oder mehreren mutmaßlichen Brandstiftern.

Die Polizei hoffe weiter auf Zeugen, die in der Nacht auf den 24. August verdächtige Beobachtungen gemacht hätten, hieß es am Mittwoch in einem Aufruf der Polizei. Die Ermittlungen liefen weiter, auch die Auswertung des vorhandenen Videomaterials sei nicht abgeschlossen. Der Verdacht der Brandstiftung habe sich weiter erhärtet. Bei dem Brand entstand ein Millionenschaden.

Strecke bis Ende November gesperrt

Vor allem Autofahrer durch das Ruhrgebiet leiden unter den Folgen des Großbrands: Durch das heftige Feuer war eine Stützmauer der angrenzenden A40 so stark beschädigt worden, dass die Strecke bei Bochum in Fahrtrichtung Dortmund voraussichtlich bis Ende November gesperrt werden muss.

Das Reifenlager war bereits das zweite Mal Opfer von Brandstiftung geworden. Im November 2020 sollen Unbekannte brennbare Gegenstände auf das Gelände geworfen haben. Der Geschäftsführer hat eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung der oder des Täters führen.

dpa

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