Eine Polizistin hat ein graues Auto gestoppt
Wenn Polizisten einen Autofahrer wegen zu schnellen Fahrens oder einer überfahrenen roten Ampel stoppen, bekommen sie durchaus mal zu hören: „Kann man das nicht anders regeln?“ Ist das schon ein strafbarer Bestechungsversuch oder nur eine einfache, harmlose Frage? Diese Frage müssen Staatsanwälte klären, wie drei von ihnen berichten. © picture alliance / dpa
Korruptions-Serie

Wie ein VIP-Ticket für ein Heimspiel des BVB zum Fall für den Staatsanwalt wurde

Die Polizei stoppt einen Autofahrer, der zu schnell gefahren war. Er will das einfach regeln: Mit einem VIP-Ticket beim BVB. Drei Staatsanwälte erzählen, welche Korruptionsfälle sie beschäftigen.

Drei Staatsanwältinnen und -anwälte sind in der Staatsanwaltschaft Dortmund die zuständigen Juristin für Korruptionsdelikte. Ihre Namen nennen wir in diesem Text nicht, da es immer wieder Menschen gibt, die es gar nicht gut finden, wenn jemand gegen sie ermittelt. In diesem Text heißen alle drei unterschiedslos einfach „Staatsanwalt X“

Ein „gewaltiges Dunkelfeld“

Einige große und viele kleine Fälle

„Man wird doch noch mal fragen dürfen!“

Es kann teurer werden als das ursprüngliche Delikt

Allgemeine Vorwürfe lösen keine Ermittlungen aus

Und was ist mit der „Pflege von Geschäftsbeziehungen“?

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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