Verfolgungsjagd auf A57: Autofahrer schüttelt Hubschrauber zu Fuß ab

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Ein Auto steht nach einer Kollision mit einem Baum beschädigt in einem Waldstück.
Ein Auto steht nach einer Kollision mit einem Baum beschädigt in einem Waldstück. © picture alliance/dpa/tv-niederrhein
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Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd auf der A57 in Richtung Köln hat der unbekannte Fahrer eines Mazda CX5 einen schweren Autounfall gebaut. Der Unbekannte konnte seine Verfolger trotz Polizeihubschrauber abschütteln.

Laut Polizei Düsseldorf kam der Wagen aus Richtung Niederlande und fiel der Zivilstreife im Bereich des Grenzüberganges Goch auf. „Bei der Überprüfung der montierten Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese auf einen Lkw-Anhänger ausgegeben sind“, so die Polizei weiter.

Das Einsatzteam habe den Flüchtigen überholt und ihm kurz vor der Anschlussstelle Uedem das Zeichen zum Anhalten gegeben. Statt langsamer zu werden, habe der Fahrer aber kräftig Gas gegeben. Der Mann soll es mit einem Trick versucht haben: An der Anschlussstelle Sonsbeck habe er vorgetäuscht, die Autobahn verlassen zu wollen. Im letzten Moment soll er jedoch das Steuer herumgerissen haben.

Fahrer flüchtete zu Fuß weiter

„Bei dem Manöver verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, fuhr über die Grünfläche des Sichtdreiecks der Anschlussstelle und kollidierte dort mit einem Baum.“ Anschließend habe er seine Flucht in ein kleines Waldstück zu Fuß fortgesetzt. Die Polizei setzte sogar einen Polizeihubschrauber ein, konnte den Unbekannten allerdings nicht ausfindig machen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Mazda in den Niederlanden gestohlen. Die Ermittlungen dauern an.

Bei einer Flucht vor der Polizei im Kreis Kleve im August ist ein 21-Jähriger Mann angeschossen worden. Er und drei weitere Menschen waren mit dem Auto aus den Niederlanden eingereist und flüchteten am Grenzübergang Wyler vor einer Kontrolle der Bundespolizei.

seh