Zwei Männer gehen am 25.07.2013 während der Sondersitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Bundestag in Berlin am Sitzungsaal vorbei.
Gespräche zwischen Lobbyisten und Politikern im Bundestag wecken leicht den Verdacht, dass da gemauschelt werden soll. Der Europarat rügt die mangelnde Korruptions-Bekämpfung in Deutschland schon seit Jahren. © picture alliance / dpa
Korruptions-Serie

Europarat kritisiert seit Jahren: Deutschland tut zu wenig im Kampf gegen die Korruption

Deutschland ist weder eine Bananenrepublik, noch ein Land, in dem die Korruption blüht. Der Europarat sieht das anders. Seit Jahren kritisiert er Deutschlands zu lasche Regeln.

Eine entscheidende Stimme, wenn es um die Bewertung von Korruptions-Schlupflöchern in Europa geht, trägt den Namen „Greco“. Das klingt nach Griechenland, ist aber eine Abkürzung für „Groupe d’États contre la Corruption“, zu Deutsch: „Staatengruppe gegen die Korruption“. 1999 gründeten 17 Staaten des Europarats – darunter auch Deutschland – diese Gruppe, die inzwischen 50 Mitglieder hat, darunter 48 europäische Länder und die USA.

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Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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