Recklinghausen: Drei Frauen knien in einem Garten und halten Holzstücke in den Händen.
Sie sind wütend und traurig über das zerstörte Vogelhaus im „VestGarten" an der Nordseestraße: Heidi Burr, Monika Vooren und Mathilde Storm (v.l.). © Ulrike Geburek
Auf dem Quellberg

Ruiniertes Paradies: Zerstörungswut im „VestGarten“ in Recklinghausen wächst

An Hundehaufen und Zigarettenkippen, an Müll und den Diebstahl von Obst und Gemüse haben sie sich gewöhnt, aber nun ruinieren die Täter Tisch und Bänke. Die Gärtnerinnen setzen sich zur Wehr.

Nein, das kann nicht wahr sein. Nicht schon wieder. Die Frauen trauen ihren Augen kaum. Diesmal hat es die Holzbank erwischt. „Dabei wiegt sie eine Menge. Wie haben die das nur hinbekommen?“, fragt sich Mathilde Storm und schaut wütend auf das kaputte Möbelstück, das zerbrochen im „VestGarten“ an der Nordseestraße auf dem Boden liegt. Am Tag zuvor hatten ungebetene Besucher den massiven Tisch auseinandergenommen. Hundehaufen und Zigarettenkippen sind für die Gärtnerinnen der „Lokalen Agenda“-Gruppe schon seit Jahren nichts Ungewöhnliches mehr, leere Bierdosen und Flaschen auch nicht. Aber solch eine massive Gewalt – die ist neu.

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Gärtnerinnen setzen auf Polizei und Stadt

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