Recklinghausen: Heinz-Udo Kusik steht vor einer historischen Straßenbahn.
Vor 40 Jahren: Heinz-Udo Kusik ist einer der letzten drei Mitarbeiter der Vestischen, die noch eine Straßenbahn gesteuert haben. © Ulrike Geburek
Abschied mit Bier und Blitzlicht vor 40 Jahren

Einer der letzten Fahrer: In der Straßenbahn war Heinz-Udo Kusik der König

Vor 40 Jahren endete die Geschichte der Straßenbahn in Recklinghausen. Einer der letzten Fahrer erinnert sich an die abenteuerliche Zeit und verrät, warum er gerne hinterm Steuer der Tram saß.

Klarer Vorteil eines Straßenbahn-Fahrers: Er konnte sich nicht verirren! Von wegen. „Nein, nein, ganz so einfach war die Sache nun doch nicht“, sagt Heinz-Udo Kusik und lacht. Denn wenn er eine Weiche falsch gestellt hat, war es auch schon um ihn geschehen. Aber all das ist längst Vergangenheit. Vor 40 Jahren drehte die letzte Straßenbahn in Recklinghausen ihre Runde. Und Kusik war einer der letzten „Piloten“. Anschließend stieg der Dattelner auf den Bus um. In diesem Jahr ist endgültig Schluss. Der 64-Jährige freut sich auf seinen Ruhestand ohne einen der Kolosse.

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