Eine junge Frau steht an einem Straßenrand. Links neben ihr steht ein durch einen Verkehrsunfall beschädigter Baum, der von der Polizei mit gelber Farbe markiert worden ist.
Alexandra Popella fühlt sich auf der Friedrich-Ebert-Straße als Autofahrerin nicht wohl: „Die komplette Straße verleitet dazu, schnell zu fahren.“ © Jörg Gutzeit
Raser auf der Friedrich-Ebert-Straße

Mutter fordert nach tödlichem Unfall: „Hier muss endlich etwas passieren!“

Obwohl sie auf der Friedrich-Ebert-Straße 50 km/h fahre, werde sie dort regelmäßig überholt, sagt Alexandra Popella. Am Montag (27.6.) war dort ein 57-Jähriger tödlich verunglückt.

Sie kenne die Friedrich-Ebert-Straße gut, sagt Alexandra Popella (33). Mindestens dreimal pro Woche fahre die Mutter einer Neunjährigen und eines Vierjährigen dort entlang. „Und mindestens einmal in der Woche werde ich überholt“, sagt sie. „Obwohl, oder vielleicht auch gerade, weil ich mich an die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer halte.“ Auch die durchgezogene Linie, die kürzlich im Zusammenhang mit dem Pop-up-Radweg von der Kreisverwaltung aufgebracht worden ist, würde die Raser nicht vom Überholen abhalten. Popella hat ein paar Vorschläge, wie das geändert werden könnte. Gerade nach dem Unfall von Montag (27.6.), bei dem ein 57-jähriger Recklinghäuser starb.

Alexandra Popella wünscht sich mehr Geschwindigkeitskontrollen

Über den Autor
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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