Geschäftsführer Stephan Kill sieht seine Mühle gut ausgelastet. Die Versorgung der Bevölkerung mit Brot sei derzeit nicht gefährdet. Allerdings ziehen die Preise enorm an. © Montage: René Preuß
Probleme mit der Logistik

Mühlen-Chef Stephan Kill: Preisanstieg bei Weizen auch durch Hamsterkäufe

Die Folgen des Ukraine-Kriegs sind selbst im Recklinghäuser Stadthafen zu spüren. Die Mühle von Roland Mills United muss für Weizen deutlich mehr berappen. Das liege auch an Hamsterkäufen.

Um es vorwegzunehmen: Stephan Kill glaubt nicht, dass in Deutschland das Mehl wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine knapp wird. „In Deutschland sind wir, was den Weizen angeht, autark“, sagt der Geschäftsführer von Roland Mills United. 22 Millionen Tonnen Weizen werden zwischen Frankfurt an der Oder und Emmerich angebaut. Deutschland selbst brauche für die Ernährung seiner Bevölkerung etwa sieben bis acht Millionen Tonnen jährlich.

Lieferketten sind nach wie vor anfällig

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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