Zeitreise Strom

Ludger Hinse liest im Museum amüsante Kurzgeschichten

„Licht:Farbe:Strom“ ist die Ausstellung von Ludger Hinse im Süder Umspannwerk überschrieben. Demnächst demonstriert der Künstler in dem Museum auch seine Qualitäten als Vorleser.
Skulpturen von Ludger Hinse sind derzeit im Umspannwerk zu sehen. © Privat

Bis in den Januar hinein sind die Lichtobjekte und Skulpturen von Ludger Hinse im Umspannwerk zu sehen, das sich vor kurzem unbekannt hat in „Zeitreise Strom – Das deutsche Elektrizitätsmuseum“. Am Samstag, 13. November, besucht der Künstler seine langjährige Wohn- und Schaffensstadt wieder einmal und bietet eine Lesung im Museum an der Uferstraße an.

Los geht es um 17 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung, in der nicht die Kunst, sondern auch die Objekte des Museums vorgestellt werden. „Nach der Führung um 18.30 Uhr lese ich amüsante Kurzgeschichten meines verstorbenen Freundes Michael Klaus, direkt neben der historischen Straßenbahn“, kündigt Ludger Hinse an.

Michael Klaus, geboren 1952 in Brilon, aufgewachsen in Gelsenkirchen, starb nach Krankheit am 1. Juni 2008. Er lebte und arbeitete in Gelsenkirchen-Buer und veröffentlichte Gedicht- und Erzählbände, Satiren, Romane sowie Hörspiele. Er schrieb zudem Drehbücher zu Fernsehspielen und zur Verfilmung seines Romans Nordkurve und vieles mehr. „Er war Schriftsteller des Ruhrgebiets und ein Meister der Beobachtung“, sagt Hinse.

Info: Es gilt die 3-G-Regelung. Der Eintritt beträgt zehn Euro inklusive Führung und Lesung. Anmeldungen erforderlich bei Hanswalter Dobbelmann unter Tel. 02361/984-2216 oder per E-Mail: dobbelmann@umspannwerk-recklinghausen.de

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