Alltag in vielen Kitas: Nicht alle Kinder kommen mit Frühstück im Bauch und Schuhen an den Füßen. In der Südstadt lebt aktuell etwa jedes zweite Kind in einem Hartz-IV-Haushalt. © picture alliance / dpa
Ursachen lokal kaum zu bekämpfen

Kinderarmut: Die schwere Geburt eines Arbeitskreises

Etwa jedes vierte Kind in Recklinghausen lebt von Hartz IV. Bald wird es ihn geben, den Beirat gegen Kinderarmut, aber er soll nicht so heißen, und der geistige Vater bleibt außen vor.

Selten hitzig war die Debatte im Ausschuss für soziale Gerechtigkeit und Demografie. Es ging um die Gründung eines „Beirates gegen Kinderarmut“. So hatten es SPD und Linke bereits vor anderthalb Jahren in einem gemeinsamen Antrag gefordert. Verabschiedet wurde am Dienstag schließlich ein „Arbeitskreis Teilhabe für Kinder“. Scheut die Stadt das böse Wort „Kinderarmut“, weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

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