Gewässerverbesserung

Der Bärenbach soll sauber werden

Der Bärenbach ist nicht das spektakulärste Gewässer in Recklinghausen, doch in nächster Zeit wird auch ihm eine verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet – aus gutem Grund.
Im weiteren Verlauf ist der Bärenbach - hier im Südpark - ein eher schüchternes und manchmal auch trockenes Bächlein. © Gutzeit

Denn: Wie alle anderen Bachläufe in der Stadt soll auch der Bärenbach künftig frei von Abwasser sein. Und ein solches Maß an Sauberkeit bekommt man nicht geschenkt: 8,6 Millionen Euro sollen in der nördlichen ECA-Siedlung unmittelbar neben der A 2 investiert werden. Die Stadt und die Autobahn GmbH machen in dieser Angelegenheit gemeinsame Sache, die Kosten übernimmt jedoch komplett der Bund.

Die Autobahn GmbH baut eine Regenwasser-Behandlungsanlage bestehend aus einem Rückhaltebecken mit 321 Kubikmeter Volumen und einem Abscheiderbecken mit 550 Kubikmetern. Zudem sollen 800 Meter Kanalleitung an der Lärmschutzwand zur A 2 entstehen – und zwar im unterirdischen Vortriebsverfahren. Die Kosten dafür und für 10.000 Quadratmeter Geländegestaltung belaufen sich auf 5,3 Mio. Euro.

Die Stadt wird ihrerseits rund 620 Meter Mischwasserkanal zur Entwässerung der Häuser Berghäuser Straße Nummer 95 bis 183 sowie eine Drainage auf einer Länge von 460 Metern bauen. Darüber hinaus sind der Bau von 270 Meter Regenwasserleitung aus dem oben genannten Becken geplant. Die Kosten dafür belaufen sich auf 3,3 Mio. Euro, die allerdings von der Autobahn GmbH ersetzt werden.

Am Ende der Bauarbeiten, die von November 2021 bis November 2023 veranschlagt sind, werden 2.500 Quadratmeter Baustraße zurückgebaut und die Gärten den Eigentümern an der Berghäuser Straße zurückgegeben.

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