Kunst in Recklinghausen

Buntes Gedenken an Clemens Wolter

Clemens Wolter überall: Der Recklinghäuser Marler erfährt gerade eine Wertschätzung, die ihm zu Lebzeiten nicht zuteil wurde. Jetzt wurde an der Altstadtschmiede eine Gedenktafel eingeweiht.
Dr. Werner Koppe (l.) und Georg Möllers stehen neben der Gedenktafel für Clemens Wolter. © Ralf Wiethaup

Lange hat Clemens Wolter, der 1875 in Lippramsdorf geboren wurde, in Recklinghausen gelebt. Und dort hat der äußerst produktive Maler nicht zuletzt in der Altstadtschmiede gewohnt. Es ist also kein Zufall, dass genau dort jetzt eine Gedenktafel zu seiner Würdigung aufgehängt wurde.

Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt der Recklinghäuser Verein für Orts- und Heimatkunde, und dessen Vorsitzender Georg Möllers erläutert auch, warum die Gedenktafel eine echte Einmaligkeit besitzt: „Sie ist die erste, die nicht nur in Schwarz-Weiß gehalten ist.“ Und in der Tat: Zu sehen ist auf der Tafel ein buntes Bild der historischen Altstadtschmiede, gemalt von: Clemens Wolter.

Eine höchst ansehnliche Ausstellung

Dass dieser in diesen Tagen vermutlich mehr Würdigung erfährt als zu seinen Lebzeiten, ist Dr. Werner Koppe zu verdanken, der sich auch mit Unterstützung der Recklinghäuser Zeitung aufgemacht hat, Wolters Werk zusammenzutragen. Herausgekommen ist nicht zuletzt eine höchst ansehnliche Ausstellung, die man noch bis zum 14. Januar 2022 im Institut für Stadtgeschichte an der Hohenzollernstraße besuchen kann.

Und neben der Gedenktafel wurde Wolter noch auf andere Weise an der Altstadtschmiede gewürdigt: In einem Workshop warfen junge Graffiti-Künstler ein Bild von ihm an eine Wand, und hinter dem Haus findet man jetzt seine zehn Meter breite Unterschrift im Graffiti-Stil.

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