Vorbereitungen laufen

Ausstellung zeigt 80 Exponate von Clemens Wolter

Zu Lebzeiten war dem Recklinghäuser Maler Clemens Wolter (1875-1955) nie eine Ausstellung vergönnt. Das Institut für Stadtgeschichte adelt den Künstler posthum in der Retro Station.
Der Künstler bei der Arbeit: Die Werkschau in der Retro Station wird die ganze Breite von Clemens Wolters Schaffen abdecken. Gezeigt werden großformatige Ölbilder, aber auch eine Vielzahl an klein- und mittelformatigen Objekten. © Kein_Verkauf

Die Vorbereitungen für die Eröffnung der großen Clemens-Wolter-Ausstellung am Freitag, 17. September, sind in die Endphase eingetreten. Die rund 80 Exponate der Werkschau werden das Malspektrum des Recklinghäuser Künstlers in seiner ganzen Breite abdecken, darunter großformatige Ölbilder, aber auch eine Vielzahl an klein- und mittelformatigen Objekten.

Der im Recklinghäuser Raum bekannte Clemens Wolter hat zu Lebzeiten (1875-1955) leider nie eine eigene Ausstellung erleben dürfen. Das Zusammenbringen seiner Werke für die Zeit vom 17. September 2021 bis 15. Januar 2022 in den Räumen des Instituts für Stadtgeschichte/Retro Station ist daher ein besonderes und einmaliges Ereignis, das einen eindrucksvollen Querschnitt seiner Arbeiten zeigen wird.

Das von Clemens Wolter gemalte Bild des Recklinghäuser Marktes um 1820 befindet sich im Institut für Stadtgeschichte. Es ist eines von zwei Ölgemälden in städtischem Besitz. © Kein_Verkauf © Kein_Verkauf

Die Bilder sind da, ein Ausstellungskatalog ist in Vorbereitung

Nachdem die einzelnen Exponate zusammengetragen sind, gilt es nun, die Bildwerke für den aufwendigen Ausstellungs-Katalog in Szene zu setzen, der die besondere Gelegenheit zu dieser so nicht wiederholbaren Ausstellung angemessen dokumentieren soll. Die Aufgabe der fachgerechten Präsentation der Wolter-Arbeiten hat die Recklinghäuser Fotografenmeisterin Irina Eckmeier übernommen. In den nächsten Wochen wird der bereits konzipierte Ausstellungskatalog die einzelnen Bearbeitungsstufen durchlaufen, um rechtzeitig zur Eröffnung vorzuliegen.

Darüber hinaus wird zur Zeit der Aufbau der Ausstellung vorbereitet und in nächster Zeit in Angriff genommen. Angemessene Werbung soll im gesamten Stadtgebiet für die notwendige Aufmerksamkeit sorgen, ebenso ein umfangreiches Begleitprogramm, das den leider etwas abseits gelegenen Ausstellungsort immer wieder ins Gespräch bringen soll.

Von der Altstadt aus in die weite Welt: So hat der Recklinghäuser Maler Clemens Wolter (1875-1955) das Steintor um 1910 nach seinen Vorstellungen festgehalten. Das Gemälde befindet sich im Privatbesitz von Klaus H. Sindern. © SYSTEM © SYSTEM

Kultureinrichtungen bieten Begleitprogramm

Dieses Begleitprogramm beinhaltet dann auch eine Fülle von Einzelaktionen, die demnächst in Form eines umfangreichen Flyers vorgestellt werden. So viel sei aber schon verraten: Neben Ausstellungsführungen und Vorträgen wird es zwei verschiedene Stadttouren/Exkursionen geben. Ebenso steigen unterschiedliche Kultureinrichtungen mit ins „Wolter-Boot“ – der Verein für Orts- und Heimatkunde, die Plattdeutsche Bühne und die Altstadtschmiede. Geplant sind Mal- und Spray-Aktionen sowie ein Ölmalerei-Workshop mit Kindern und Jugendlichen, die Enthüllung einer Info-Tafel am Wolter-Haus in der Kellerstraße, ein Wolter-Film und ein plattdeutscher Sketch.

Das Ölgemälde „Altstadtschmiede“ von Clemens Wolter. © System © System

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