Thomas Söding ist nicht nur Vizepräsident des Zentralrats der deutschen Katholiken (ZdK), sondern auch des synodalen Wegs, des 2019 angestoßenen Reformprojekts der katholischen Kirche in Deutschland. Welche Ziele besonders wichtig sind, sagte er in Olfen.
Thomas Söding ist nicht nur Vizepräsident des Zentralrats der deutschen Katholiken (ZdK), sondern auch des synodalen Wegs, des 2019 angestoßenen Reformprojekts der katholischen Kirche in Deutschland. Welche Ziele besonders wichtig sind, sagte er in Olfen. © Sylvia vom Hofe
Kirchenkrise

ZdK-Vize Thomas Söding in Olfen: Missbrauch hat strukturelle Ursachen

Die katholische Kirche „hat ein Systemproblem, das Missbrauch und Vertuschung möglich gemacht hat.“ Das hat Thomas Söding in Olfen gesagt. Er beließ es nicht bei dieser Bestandsaufnahme.

Ein Montagabend mit lauen Frühlingstemperaturen. Und doch sind es nicht Eisdiele oder Biergarten, zu denen die Menschen in der Olfener Innenstadt strömen, sondern die Pfarrkirche St. Vitus. Rund 200 Männer und Frauen versammeln sich da – so viele wie sonst zu einem gut besuchten Sonntagsgottesdienst. Das hat mit dem Gast zu tun, der an diesem Abend eine Fastenpredigt hält: Thomas Söding, Theologie-Professor an der Ruhr-Universität Bochum, Autor, Vizepräsident des Zentralrats der deutschen Katholiken (ZdK) und Kämpfer für überfällige Reformen in der katholischen Kirche. Das macht ihn derzeit zu einem gefragten Gast.

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Sylvia vom Hofe

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