Beate Siering-Oster sorgt sich um das Grundwasser in ihrem Waldstück am Alten Postweg. Der Teich, auf den sie blickt, habe in den vergangenen Jahren schon etwa zwei Meter Wassertiefe verloren. Sie fürchtet: Wird die Neue Stever realisiert, stirbt der Wald.
Beate Siering-Oster sorgt sich um das Grundwasser in ihrem Waldstück am Alten Postweg. Der Teich, auf den sie blickt, habe in den vergangenen Jahren schon etwa zwei Meter Wassertiefe verloren. Sie fürchtet: Wird die Neue Stever realisiert, stirbt der Wald. © Jessica Hauck
Grundwasser

Neue Stever bereitet Waldbesitzer Sorge: „Wird ein erbärmliches Sterben“

8,2 Hektar Wald gehören einem Ehepaar am Alten Postweg in Olfen. Auf 600 Metern Länge soll die Neue Stever daran entlang fließen. Die Besitzer sorgen sich, dass der Grundwasserspiegel dadurch sinkt.

Seit 24 Jahren wohnt das Ehepaar Siering-Oster am Alten Postweg. Zu ihrem Grundstück gehören 8,2 Hektar Wald – für alle Spaziergänger öffentlich nutzbar. Eichen, Ulmen, Eschen, Buchen stehen darin – teils 200 Jahre alt, wie sich aus dem Umfang der Stämme schließen lässt. Ab und zu entfernen die Osters einen trockenen Baum, ansonsten darf der Wald hier weitgehend unbewirtschaftet wachsen.

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Seit rund zehn Jahren im Lokaljournalismus zu Hause – erst am Niederrhein, dann im Ruhrgebiet und Münsterland. Beschäftigt sich am liebsten mit menschlichen und lokalpolitischen Geschichten.
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