Spaziergänger

Stadt Olfen kündigt Konsequenzen für „Corona-Spaziergänger“ an

Jeden Dienstag versammeln sich Menschen auf dem Olfener Marktplatz zu sogenannten „Spaziergängen“ gegen die Coronabestimmungen. Für sie gilt jetzt eine besondere Anordnung.
Für die „Corona-Spaziergänger" gilt in Olfen eine scharfe Anordnung. © Laura Schulz-Gahmen (Archiv)

Dienstags ist Spaziergang angesagt in Olfen. Nicht etwa, dass damit regelmäßige Schlendereien durch die Steveraue gemeint sind. Nein, diese sogenannten Spaziergänge dienen manchen Menschen dazu, ihre Meinung gegen Coronabestimmungen kund zu tun. Rechtlich werden sie mittlerweile anders beurteil als bloße Spaziergänge, wie die Stadt Olfen mitteilt.

Nach der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung gelten bei Versammlungen mit bis zu 750 gleichzeitig Teilnehmenden, bei denen keine Zugangsbeschränkungen im Hinblick auf Immunisierung und Testung gelten, eine Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske (OP-Maske), heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Olfen von Montag, 17. Januar.

Öffentliche Meinungsbildung

„Dies gilt auch für die Teilnehmer/innen der derzeit jeden Dienstag in Olfen stattfindenden ,Corona-Spaziergänge‘“, führt die Stadt aus. Diese werden rechtlich als Versammlungen unter freiem Himmel gewertet, da es sich hierbei um örtliche Zusammenkünfte handele, die auf eine öffentliche Meinungsbildung und Präsentation der Meinung gerichtet seien.

Verstöße gegen die Maskenpflicht werden seitens der Polizei und des Ordnungsamtes konsequent angezeigt und geahndet, teilt die Stadt Olfen mit.

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