CDU betont Naherholungswert und ökologische Bedeutung der Neuen Stever

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Wo jetzt noch ein schmaler Graben verläuft, könnte in Jahren die Neue Stever fließen. © Luca Füllgraf (A)
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Nach Ansicht der CDU-Fraktion ist die Neue Stever neben den Stever- und Lippeauen ein „weiteres Glanzlicht ökologischer und artenschutzfördernder Maßnahmen. „Wir gestalten unseren eigenen Vorgarten im Sinne der Natur“, so die CDU-Fraktion in einer schriftlichen Mitteilung.

Der Fraktionsvorsitzende Christoph Pettrup ergänzt: „Der Lückenschluss zwischen den Flusssystemen Lippe und Stever hat Leuchtturm-Funktion. Seit dem Bau der Füchtelner Mühle im 14. Jahrhundert und den Stauseen in der Neuzeit sind die Systeme getrennt. Kein Fisch kam mehr über die Lippe in die Stever.“

„Besonderer erkennbarer Naherholungswert“

Abhängig macht die CDU-Fraktion ihre Unterstützung für das Projekt von einer „nachvollziehbaren Verwirklichung von Ökologie-, Arten- und Klimaschutzaspekten, von der Sicherstellung der Finanzierung (…) durch Fremdmittel und Herstellung der Kostenneutralität durch Schaffung von Öko-Punkten.“ In dem Projekt sieht die christdemokratische Fraktion einen „besonderen erkennbaren Naherholungswert“ vor allem für die Olfener. Die CDU stellt heraus eine „Erlebbarkeit mit Wander- und Spazierwegen, Aussichtspunkten und Arealen, die der Ursprünglichkeit der Natur überlassen werden.“

Abschließend betont die Fraktion, dass sie bei dem Projekt vorangeht und die Menschen gerne mitnimmt. Christoph Pettrup betont dabei, dass die Mitnahme der Bürgerschaft „trotz nun aktuell gegenteiliger Behauptungen immer da war.“