Mobilitätskonzept

Nächster Schritt in Richtung Mobilität – jetzt sind die Bürger gefragt

Wie und wo wird der Verkehr in Zukunft durch Oer-Erkenschwick fließen? Antworten auf diese Frage stehen im Mobilitätskonzept. Bürger können ab sofort der Stadt ihre Meinung dazu mitteilen.
Die Stadt Oer-Erkenschwick erarbeitet ein neues Mobilitätskonzept, das sich auch den Bereich rund um den Berliner Platz auswirkt. © Meike Holz

„Wir wissen, dass die Bürger an dem Thema sehr interessiert sind“, sagt Stadtsprecher Andre Thyret, der nun mitteilen kann, dass die Webseite zum Oer-Erkenschwicker Mobilitätskonzept geschaltet ist.

Den Bürgern soll der Umstieg auf das Fahrrad und auf den öffentlichen Personennahverkehr, also auf die Busse der „Vestischen“, schmackhaft gemacht werden. Wie man diesen Plan umsetzen kann, das steht im Mobilitätskonzept. Das hat das Ziel, ein ganzheitliches, integriertes Konzept für die Verkehrsentwicklung bis 2030 und darüber hinaus zu werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Innenstadt. Der Entwurf soll zuerst mit denjenigen diskutiert werden, die ihn mitgestaltet haben und die direkt von ihm betroffen sind – mit den Bürgern.

Videos informieren zu einzelnen Themen

Dazu geht die Stadt Oer-Erkenschwick neue Wege, „indem wir die Bürger über Videos zu den einzelnen Themen informieren“, sagt Thyret. Ein Einleitungsvideo ist bereits verfügbar, weitere Filmbeiträge werden in den nächsten Wochen auf die Webseite gestellt. Dann haben die Bürger die Möglichkeit, sich zu dem Gesamtvorhaben oder einzelnen Bereichen erneut zu äußern. Das Mobilitätskonzept umfasst die Schwerpunkte „Fußverkehr & Barrierefreiheit“, „Radverkehr & Mikromobilität“, „ÖPNV & Inter-/Multimodalität“, „Kfz-Verkehr & Straßennetz“, „Öffentlichkeitsarbeit & Verkehrssicherheit“. Die verschiedenen beteiligten Fachbereiche werden schließlich die Vorschläge der Bürger auswerten.

Oer-Erkenschwicker können sich erneut beteiligen

„Erneut“ deshalb, weil sich Bürger bereits in der Aufstellungsphase beteiligt haben. Und das Interesse der „Stadttouren“ zu Fuß, mit dem Fahrrad und speziell für und mit Menschen mit einem Handicap zusammen mit den Fachplanern des Büros „Planersocietät“ aus Dortmund war groß. „Über das große Interesse haben wir uns sehr gefreut. Denn wenn wir die Mobilitätswende wirklich wollen, dann kann man sie nicht von oben verordnen, sondern man muss sie zusammen mit den Bürgern vorantreiben“, erläuterte der Technische Beigeordnete der Stadtverwaltung, Bernd Immohr, bereits vor einigen Wochen.

Stadtrat entscheidet über die Reihenfolge

Und eben das sei auch der Grund dafür, dass schon während der Erstellung und auch jetzt nach Vorliegen des Entwurfs die Bürger in Sachen Mobilitätskonzept das erste Wort haben sollen. Wenn dann Anmerkungen, Kritik oder Wünsche in den Konzeptentwurf eingearbeitet wurden, dann soll das Mobilitätskonzept im Stadtrat diskutiert werden. Die Politik muss dann entscheiden, ob und welche Einzelprojekte in welcher Reihenfolge angegangen werden.

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