Zweite Single plus Video

Jennifer Duis: „Ich freue mich auch selbst richtig darauf“

Von „Bella“ zu „Glaspalast“: Die Ex-DSDS-Kandidatin Jennifer Duis aus Oer-Erkenschwick steht kurz vor der Veröffentlichung ihrer zweiten Single. Wir haben sie im Duisburger Studio getroffen.
Strahlefrau: Jennifer Duis beim Interviewtermin im Duisburger Studio. © Katja Wehrland

Wir machen erst einmal einen Rückblick: Wie hat es sich für Sie angefühlt, als Ihre erste Single online war und Sie sich bei Spotify gesehen haben?

Jennifer Duis: Ja, das war total krass. Ich fand das irgendwie so irreal, ich konnte das gar nicht fassen. Aber es war auf alle Fälle ein schönes Gefühl. Ich wurde ja dann später auch öfters angesprochen, als das Lied zum Beispiel beim Schlagerparadies lief, und ich habe auch öfters Sprachnachrichten bekommen. Bis heute übrigens, das läuft immer noch. Die Reaktionen waren durchweg positiv.

Haben Sie auch Videos bekommen, nach denen die Leute zu Ihrem Song getanzt haben, wie es heute üblich ist?

Duis: Ja, tatsächlich. Aus Mallorca habe ich ein paar Videos bekommen, und auch von woanders.

Hören Sie denn Ihren Song auch privat immer mal wieder – zum Beispiel beim Putzen oder Kochen? Oder ist das Arbeit und hat mit dem Privatleben nichts zu tun?

Duis: Ja, ich komme da gar nicht drumherum, weil meine Tochter den sehr gerne hört und den Song rauf und runter singt. Dementsprechend höre ich ihn dann auch privat.

Jetzt geht’s eine Runde weiter: Der neue Song kommt bald. Worum geht’s?

Duis: Im Grunde geht es darum, dass man die große Liebe noch einmal wieder trifft – ungeplant. In der Vergangenheit wurde man von dieser großen Liebe verletzt, dann ist sie wieder da, und man weiß eigentlich, dass das gar nicht nicht gut gehen kann. Aber dann lässt man sich eben doch darauf ein und am Ende wird man dann doch wieder verletzt.

Nun ist es ja so, dass ihr zweiter Song extra für Sie geschrieben wurde. Beim ersten Song wurden Sie quasi auserwählt. Ist das jetzt einfacher, so einen Song zu veröffentlichen, weil er Sie betrifft. Oder ist es schwieriger, weil man so involviert ist?

Duis: Teils, teils. Es ist auf jeden Fall schwieriger, weil man mit den Emotionen viel mehr in dem Song drin ist und ich das in der Vergangenheit gelebt habe. Aber das Ganze macht es dann auch einfacher zu singen, weil ich den Song halt fühle.

Wie war es, als Sie den Song zum ersten Mal gelesen und gehört haben? Was ging Ihnen so durch den Kopf?

Duis: (lacht) Ich dachte eigentlich direkt: Das passt wie Ar… auf Eimer. Ich musste auch gar nichts mehr ändern oder ändern lassen.

Jetzt haben Sie ja auch Ihr erstes Video gedreht. Wie ist das Ergebnis? Erzählen Sie doch mal, wie das ist, seinen Song immer wieder aufs Neue zu hören. Wie ist so ein Videodreh?

Duis: Eigentlich war es einfacher als gedacht. Wir haben in den ersten zwei Stunden die Szenen mit mir allein gedreht, da musste ich den Song wirklich sehr oft hören und singen. Aber das ging im Grunde recht schnell und hat auch enorm viel Spaß gemacht.

Und wie ist das bei so einem Dreh, wenn man mit dem Videopartner nicht zusammen ist und trotzdem eine Liebesbeziehung spielen muss?

Duis: Ich hatte ja früher schon viel Schauspielunterricht, deswegen fiel mir das jetzt gar nicht so schwer. Und ich habe ja bewusst jetzt auch keinen Fremden, sondern einen Bekannten ausgewählt, wir verstehen uns gut. Deswegen hat das eigentlich gut geklappt.

Wie ist das, wenn man sich neben einer anderen Person und nicht neben seinem eigenen Partner sieht?

Duis: Ja, das war auf jeden Fall komisch. Aber ich trenne eben das Berufliche vom Privaten, das ist für mich einfach ein ganz normales Musikvideo wie jedes andere auch. Andere Musiker drehen ja auch Musikvideos mit Schauspielern, das normal.

Jetzt könnte man als Außenstehender natürlich fragen: Warum haben Sie nicht mit Ihrem echten Partner gedreht?

Duis: Also, erst einmal geht es in dem Song ja um Trennungsschmerz, also um eher schlechte Gefühle und Gefühlschaos. Und da habe ich meinen Partner eher gar nicht gesehen. Zudem habe ich viel mit meinem Mann darüber gesprochen, aber für ihn kommt es derzeit gar nicht in Frage, in die Öffentlichkeit zu treten.

Wie groß ist aktuell der Nervositätspegel vor der Veröffentlichung von Single Nummer zwei?

Duis: Ich bin auf jeden Fall sehr nervös, weil es dieses Mal auch etwas ganz anderes ist. Der Song betrifft mich, und das Musikvideo ist diesmal dabei. Das ist noch mal eine andere Hausnummer, ich bin gespannt, wie es ankommt. Es kommen ja auch noch zwei Remixe dazu.

Vorher war es Party-Sommer-Dance-Musik, jetzt kommt eine Ballade. Wie werden die Remixe aussehen, in welche Richtung geht’s da?

Duis: Einmal wird es eine Art House-Remix sein, einmal eher ein Schlager-Remix, auf den ich mich sehr freue.

Was haben Sie vor mit der Single? Was soll im Idealfall passieren?

Duis: Ja, im Idealfall kommt das gut an und wird viel gestreamt, viel gehört. Und vielleicht gibt es dann noch den einen oder anderen Auftritt. Man wird sehen.

Wie erfolgreich war die erste Single? Hat das so funktioniert, wie Sie das erwartet haben?

Duis: Ich glaube sogar, dass es besser war als erhofft. Ich bin Newcomer, und dafür hat das schon wirklich gut funktioniert. Die Single kam richtig gut an.

Wir sind hier in einem Studio in Duisburg, das Sie nach eigenen Angaben anfangs mit großem Respekt betreten haben. Wie ist es jetzt? Hat man sich schon daran gewöhnt?

Duis: Ja, es ist jetzt viel entspannter. Ich kenne Dominic Vogt als Produzenten jetzt viel besser, weil wir ja auch den Videodreh zusammen gemacht haben. Wir verstehen uns richtig gut, deshalb bin ich gar nicht mehr nervös.

Wie ist die Arbeit im Studio, wenn Sie hier singen müssen?

Duis: Eigentlich freue ich mich nur. Klar, ein bisschen aufgeregt bin ich immer, ob das alles so klappt, wie wir uns das so vorstellen.

Und jetzt noch einmal zum Mitschreiben: Wann kommt die Single? Wie heißt die Single? Und wo kann man das alles hören und diesmal auch sehen?

Duis: Also, die Single heißt Glaspalast, und sie wird am 10. September veröffentlicht. Man kann sie bei Spotify, Amazon Music und den anderen Streaming-Diensten hören. Aber der kleine Unterschied zum letzten Mal ist: Diesmal kann man es auch bei Youtube gucken, es gibt ja ein Video. Und darauf freue ich mich auch selbst.

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