Eine Frau mit Konservendosen.
Erbsen und Möhren sowie Linsensuppe gibt es noch reichlich: Ruth Witza, beim Laden-Team für die Lebensmittel verantwortlich, steht vor einem gut gefüllten Regal. © Martin Pyplatz
Hilfe für die Ärmsten

Im Oer-Erkenschwicker „Laden“ gibt‘s sogar noch Mehl – und doch wachsen die Sorgen.

„Królowa“ prangt auf den Kilo-Tüten. Das ist polnisch und heißt auf Deutsch: Königin. Drin ist Mehl. „Ja“, freut sich Ruth Witza vom „Laden“, „wir haben wieder Mehl.“ Sorgen macht sie sich trotzdem.

Ruth Witza ist 67 Jahre alt, seit zwölf Jahren beim ökumenischen Gemeinschaftsprojekt „Laden“, stationiert an der Goethestraße in Oer-Erkenschwick, aktiv und leitet mittlerweile die Abteilung Lebensmittel in dieser Anlaufstelle für die Ärmsten. Gut, Mehl habe man also wieder organisieren können; wie, das verrät sie zwar im Gespräch, möchte es aber weder online noch in der Zeitung lesen. „Dass es bloß keinen Ärger für den Lieferanten gibt.“

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Es gibt keinen Menschen, kein Thema, über den/das zu schreiben sich nicht lohnte; eine Erfahrung aus nahezu 40 Jahren im Medienhaus Bauer. Privat: am liebsten in der Natur mit zwei Altdeutschen Möpsen und dem Tierschutz verpflichtet.
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