Spende der Sparkasse

28 Sekunden zur Erfrischung – Schüler werden mit Flaschen ausgestattet

Kinder sollen sich gesund ernähren. Wichtiger Aspekt ist die Wahl des Getränkes. Um die Wasserspender an den Grundschulen zu nutzen, stattete die Sparkasse die Kinder mit Flaschen aus.
Isabell (l.) und Frederike präsentieren stolz die neuen Trinkflaschen - die übrigens für jede Schule mit dem Logo beklebt wurden. Die kommissarische Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule, Katharina Ludwig (v.l.), sowie Volker Przygoda vom Förderverein freuen sich über die Spende der Sparkasse Vest, die von Heike Schmidt und Marktbereichsleiter Andreas Peschl übergeben wurde. © Regine Klein

Erfrischung auf Knopfdruck, das ist auch in den Grundschulen im Stadtgebiet möglich. Denn die wurden von der Stadt mit Wasserspendern ausgestattet. Da hatte die Corona-Krise schließlich auch ihre gute Seite. Denn die Stadt investierte unter anderem die übrig gebliebenen Nikolaus-Gelder – der Nikolaus-Umzug musste coronabedingt abgesagt werden – in Wasserspender für die Grundschulen. Kümmerte sich ebenfalls um den Anschluss der Geräte an Strom- und Wasserleitung.

Mit Hinblick auf den Umweltschutzaspekt sollten aber keine Becher oder sonstiges an die Kinder ausgegeben werden. Nachhaltig soll es sein, am liebsten mit wiederbefüllbaren Flaschen. Doch durch die Corona-Krise fehlt es den Fördervereinen neben den Mitgliedsbeiträgen an weiteren Einnahmen. Sonst sammelten die engagierten Mitglieder bei verschiedensten Schul-Veranstaltungen Spenden – für Anschaffungen oder unterschiedliche Projekte. „Doch das war im vergangenen und auch in diesem Jahr durch die Corona-Krise einfach nicht mehr möglich“, sagt Volker Przygoda vom Förderverein der Albert-Schweitzer-Grundschule.

Da springt nun aber die Sparkasse Vest in die Bresche: „Wir spenden für alle Grundschüler nachhaltige Flaschen“, sagt Andreas Peschl, Marktbereichsleiter der Sparkasse in Oer-Erkenschwick.

1050 Flaschen sind es insgesamt, deren Übergabe nun symbolisch für alle Grundschulen an der Albert-Schweitzer-Schule stattfand.

Trinkflaschen sind umweltschonend und pflegeleicht

In die Auswahl der Trinkgefäße wurde auch viel Mühe investiert: Die Flaschen sind aus bruchsicherem Glas, die Ummantelungen aus Bio-Kunststoff aus Weizenstroh. Damit sind die Flaschen, die 300 ml fassen, umweltschonend und pflegeleicht zugleich. „Schließlich ist es wichtig, dass die Kinder genügend trinken. Aber gefüllte Wasserflaschen noch im Schulranzen mitzunehmen, ist einfach zu schwer“, sagt Heike Schmidt, Knaxsparbeauftragte der Sparkasse.

„Wir freuen uns sehr über den Wasserspender und die Trinkflaschen, aus gesundheitlichen Aspekten, aber auch aus Gründen des Umweltschutzes“, erklärt die kommissarische Schulleiterin Katharina Ludwig. Denn viele Jungen und Mädchen bringen ungesunde, sehr zuckerhaltige Getränke in Tetrapacks mit zur Schule. Natürlich wird kein Kind gezwungen, den Wasserspender zu benutzen. Aber: Die Kinder seien bei solchen Dingen immer sehr begeistert. So auch die neunjährigen Frederike und Isabell: „Meistens trinken wir Wasser. Es ist cool, dass wir jetzt einen Wasserspender an der Schule haben.“

Sobald alle Flaschen verteilt sind, kann gezapft werden. Alle Kinder bekommen eine Einweisung. Und dann dauert es nur 28 Sekunden bis zur Erfrischung, solange braucht es nämlich, bis eine Flasche gefüllt ist.

So viel sollten Kinder trinken

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt diese täglichen Flüssigkeitsmengen: 1 bis unter 4 Jahre: 820 ml, 4 bis unter 7 Jahre: 940 ml, 7 bis unter 10 Jahre: 970 ml, 10 bis unter 13 Jahre: 1170 ml, 13 bis unter 15 Jahre: 1330 ml. Nach Sport, einem sehr aktiven Tag oder im Sommer steigt der Flüssigkeitsbedarf.
  • Wichtig ist, dass Kinder vor allem zucker- und nährstoffarme Getränke wie Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
  • Alarmzeichen für zu wenig Flüssigkeit: Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

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