Trockenheit und Brandgefahr

Marl leidet unter Trockenheit und Hitze – zweiter Flächenbrand in drei Tagen

Trockenheit und Hitze machen Marl zu schaffen. Am Mittwoch musste die Feuerwehr erneut nach Polsum ausrücken. Nicht weit entfernt vom Brandherd gab es schon am Sonntag ein Feuer.
Erneut brennt das Stroh: Erst am Sonntag, den 17. Juli waren bei einem Flächenbrand zwischen Polsum und Alt-Marl zahlreiche Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Erneut brennt das Stroh: Erst am Sonntag, den 17. Juli waren bei einem Flächenbrand zwischen Polsum und Alt-Marl zahlreiche Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. © Bludau

Nur drei Tage nach dem Flächenbrand an der Buerer Straße zwischen Alt-Marl und Polsum am 17. Juli hat jetzt nicht weit entfernt erneut das Stroh auf einem zuvor abgeernteten Feld gebrannt. An der Scholvener Straße löschten Einsatzkräfte der Marler Hauptfeuerwache am Mittwochvormittag mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen ein in Brand geratenes Feld. Auf 200 Quadratmeter brannte das Stroh nieder. Landwirte halfen dabei, brennbares Stroh aus dem Gefahrenbereich zu schaffen.

Am Sonntag, 17. Juli war an der Buerer Straße Stroh auf einer Fläche von 10.000 Quadratmeter abgebrannt. Die Ursache ist in beiden Fällen noch unklar, die Polizei will nach Rücksprache mit der Feuerwehr Selbstentzündung nicht ausschließen, prüft aber auch mögliche Hinweise auf eine fahrlässige Brandstiftung.

Unterdessen warnt der Zentrale Betriebshof (ZBH) der Stadt Marl vor der Brandgefahr bei Hitze und Trockenheit und bittet Spaziergänger und Sportler deshalb um besondere Rücksichtnahme in den Wäldern. So kann der heiße Katalysator eine Pkw schnell einen Brand auslösen. Auf den Friedhöfen bittet der ZBH darum, insbesondere bei Rasengräbern auf das Entzünden von Grablichtern zu verzichten. „Diese können leicht einen Flächenbrand verursachen“, so ZBH-Chef Michael Lauche. Erst am Dienstag, 19. Juli, kam es dazu. Nur das beherzte Handeln eines Besuchers konnte Schlimmeres verhindern.

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