Ausstellung ab Sonntag

Ins Skulpturenmuseum kommt Bewegung

Bevor der große Umzug beginnt, sind im Marler Glaskasten noch einmal Arbeiten zeitgenössischer Künstler zu sehen. Ab Sonntag sind die Türen am Creiler Platz wieder geöffnet.
Der Sitzungstrakt des Rathauses. Hier tagen und arbeiten die Fraktionen. © Stefan Korte

Wegen einer großen Umbauphase bleibt das Skulpturenmuseum in Marl bis einschließlich Samstag, 14. August, geschlossen.

Ab Sonntag, 15. August ist die neue Ausstellung mit Werken des deutschen Bildhauers Günter Haese zu sehen, der sich vor allem mit kinetischer Kunst (beweglichen Objekten) einen Namen machte. Die Ausstellung zeigt Werke aus dem Nachlass des 2016 verstorbenen Künstlers in Zusammenarbeit mit dem Museum Lothar Fischer in Neumarkt (Oberpfalz) und dem Ernst-Barlach-Haus Hamburg. Zu sehen sind Haeses transparente Objekte aus aus Messing und Phosphorbronze, die schon bei einem Luftzug in Bewegung geraten.

Zweite Ausstellung ab 22. August

Eine Woche später, am 22. August, wird die Ausstellung mit Werken des Bildhauers Gereon Krebber eröffnet. Beide Ausstellungen werden bis zum 24. Oktober 2021 gezeigt. Wer an den Ausstellungseröffnungen am 15. bzw. 22. August jeweils um 12 Uhr teilnehmen möchte, sollte sich unter ( 02365 99 22 57 melden.

Der Künstler Günter Haese. © Foto: Naemi Goldapp © Foto: Naemi Goldapp

Radtouren zu Skulpturen in Marl

Wer sich den Skulpturenpark rund um den City-See anschauen will, erhält in dem Booklet „50 Skulpturen in Marl“ einen Überblick über die außergewöhnlichen Kunstwerke im Außenraum. Es wird im Glaskasten kostenlos überreicht – einfach an die Museumstür klopfen und nach dem Booklet fragen.

Mit der insel-Volkshochschule veranstaltet das Museum in diesem Herbst Radtouren zu den Kunstwerken und anderen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet. Vor allem die versteckten Kunstorte steuern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an – und das, was Marl sonst noch so ausmacht.

Nach einer kleinen Einführung geht es mit den Rädern am See vorbei zum Theater. Anschließend werden Marls architektonische Schätze entdeckt, bevor die Radler einen Blick auf den Außenraum der Paracelsus- Klinik werfen. Von dort soll es über den Gänsebrink und den Hülser Marktplatz nach Sickingmühle gehen. Endpunkt ist das alte Wasserwerk – mittlerweile das Landschaftskunstwerk „Wasserstände“ von Hermann Prigann zwischen Wesel-Datteln-Kanal und Lippe.

Vom Creiler Platz den „Wasserständen“

Die leichten Radtouren finden samstags am 18. September, 2. und 16. Oktober und am 6. November mit eigenen Fahrrädern statt. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr der Creiler Platz, Endpunkt das Kunstwerk Wasserstände gegen 18 Uhr (Rücktour ins Zentrum optional).

Interessierte können sichzu den Öffnungszeiten des Museums (ab 15. August Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr) unter der Telefonnummer 99 22 57 anmelden. Die Gruppe ist auf zwölf Personen begrenzt, die Teilnahme kostenlos.

Der Abend in Datteln

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