Haushaltsklausur

CDU fordert weitere finanzielle Hilfen für die Marler Freibäder

Die Marler Ratsfraktion sieht wenig Spielraum im Haushalt, glaubt aber an die Notwendigkeit weiterer Planstellen für den Radentscheid und gate.ruhr.
Vereinsvorsitzender Michael Kaldeweide könnte mehr finanzielle Unterstützung von der Stadt für das Freibad Hüls gut gebrauchen. © Patrick Köllner

Zu ihrer alljährlichen Haushaltsklausur kam jetzt die Marler CDU Fraktion zusammen. Das Thema: wie viel Geld und welche Stellen müssen wo eingestellt bzw. geschaffen werden, um Marl nach vorne zu bringen?

CDU Fraktionsvorsitzender Thomas Terhorst: „Grundsätzlich bietet der Haushaltsentwurf 2022 wenig Spielraum für freiwillige Leistungen. Trotzdem sehen wir an der ein oder anderen Stelle nicht aufschiebbaren Verbesserungsbedarf.“

Zu den Vorschlägen gehören die Schaffung von 1-2 Stellen in der Wirtschaftsförderung, um Fördermittel zu akquirieren und die Ansiedlung von Unternehmen bei gate.ruhr zu unterstützen. Ebenso möchte die CDU der Verwaltung zwei weitere Planerstellen zur Verfügung stellen, um die Umsetzung des Radentscheides und die Entwicklung von Neubaugebieten voranzutreiben.

Darüber hinaus ist für die Marler CDU eine finanzielle Unterstützung der beiden Bäderinitiativen ein Herzensanliegen. Terhorst: „Weder das Guido-Heiland-Bad noch das Bürgerbad Loemühle konnten die Corona-bedingten Einnahmeausfälle adäquat kompensieren. Wir wollen die finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die beiden Bäderinitiativen in den kommenden beiden Jahren wieder gesunden und gemeinsam mit der Verwaltung im Lenkungskreis Wege finden, um die notwendigen Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen anzuschieben.“

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