Corona

Kreis Recklinghausen: Ab 10. Mai ist wieder Wechselunterricht

Die gesunkenen Inzidenz-Werte machen es möglich, dass die Schulen wieder in den Wechselunterricht zurückkehren dürfen - und die Kitas in den „eingeschränkten“ Regelbetrieb.
Ab Montag, 10. Mai, werden sich die Schulklassen wieder füllen. Allerdings erst mal nur mit jeweils der Hälfte der Schüler. © picture alliance/dpa

Die Schulen im Kreis Recklinghausen werden am Montag, 10. Mai, wieder in den Wechselunterricht zurückkehren. Die Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen bereits am Freitag, 7. Mai, wieder den eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen.

„Der Unterricht in den Schulen findet dann in geteilten Klassen in einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht statt“, so Kreissprecherin Svenja Küchmeister. Voraussetzung für den Präsenzunterricht sei, dass Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten würden. Die Schüler und Lehrer müssten zudem wöchentlich zwei Corona-Selbsttests machen – wobei das bei Grund- und Förderschülern „Lolli-Tests“ seien.

„Lolli-Tests“ in Grund- und Förderschulen

Im Gegensatz zu Schnelltests werden die „Lolli-Tests“, bei denen die Kinder einen Tupfer durch den Mund rollen, im Labor untersucht und sind genauer. Allerdings werden die Tests als Pool vorgenommen: Die Tests einer Gruppe werden zusammen untersucht – ist das Ergebnis positiv, müssen alle Betroffenen noch mal getestet werden, um den oder die Infizierten zu finden.

Wie dpa mit Verweis auf eine E-Mail aus dem Schulministerium schreibt, dürfen Schüler aus dem jeweiligen Pool erst mit negativem PCR-Test zurück in die Schule. Vorher sind sie in Quarantäne. Deshalb soll der Wechselunterricht an Grund- und Förderschulen auch im Kreis Recklinghausen so aussehen, dass die Kinder jeweils einen Tag zu Hause und dann wieder in der Schule sind.

Abschlussklassen sind vom Wechselunterricht ausgenommen.

Öffnungen können auch wieder zurückgenommen werden

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut für den Kreis Recklinghausen erhebt, lag am Mittwoch den fünften Werktag in Folge unter 165. Das wurde durchs nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium festgestellt. Laut Corona-Betreuungsverordnung des Landes findet dann ab dem darauffolgenden Montag wieder Wechselunterricht statt.

In den Kitas ist das Ende des Notbetriebs nicht an einen bestimmten Wochentag gebunden. „Eingeschränkter“ Regelbetrieb heißt hier unter anderem: Stundenreduzierung.

Allerdings können die bevorstehenden Öffnungen auch wieder zurückgenommen werden: falls die Inzidenz an drei Tagen in Folge über 165 liegt.

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