Ortwin Benninghoff und Oksana Popsuy beherbergen derzeit 16 Flüchtlinge aus der Ukraine. Und sie treten bei dem Benefizkonzert für die Camerata Chernihiv auf, das die Telefonseelsorge organisiert. © Meike Holz
Kiewer Orgeltrio in RE

Ortwin Benninghoff schafft in seinem Haus Platz für 16 Ukraine-Flüchtlinge

Ortwin Benninghoff und Oksana Popsuy beherbergen 16 Ukraine-Flüchtlinge in ihrem Haus. Und sie treten bei einem Benefizkonzert für die Camerata Chernihiv auf, das die Telefonseelsorge organisiert.

Insgesamt 16 Flüchtlinge aus der Ukraine haben Prof. Ortwin Benninghoff und seine Frau Oksana Popsuy in ihrem Haus in Oberhausen untergebracht. Das klingt nach einem Kraftakt. „Ich finde es aber eigentlich nicht anstrengend“, sagt der 76 Jahre alte Komponist und Dirigent. Frauen und Männer aus der Ukraine zeichne ein „unendlicher Humor“ aus. Insofern werde in dem Haus in Osterfeld angesichts des Kriegs zwar viel geweint – aber trotzdem auch viel gelacht. „Wir haben in den vergangenen Wochen auch schon zwei Geburtstage gefeiert“, sagt Benninghoff.

Die Schwiegermutter lebt in ihrer Küche

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Jahrgang 1972. Recklinghäuser. Hat in Göttingen studiert (Diplom-Sozialwirt) – und parallel dazu als freier Sportjournalist gearbeitet. Volontariat beim Medienhaus Bauer. Anschließend Politik-/Nachrichtenredaktion. Seit 2005 in der Regional- bzw. Kreisredaktion. Fühlt sich in der Stadionkurve genauso wohl wie im großen Saal des Ruhrfestspielhauses. Filmpreisträgerin oder Vierlingsmutter, ehrenamtlicher Seelsorger oder professioneller Sportler, Existenzgründerin oder Holocaust-Überlebender: Es sind die Begegnungen mit Menschen, die er an seinem Beruf so schätzt.
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Markus Geling

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