Pfarrerin Gunhild Vestner und ihr Stellvertreter Torsten Ferge leiten die Telefonseelsorge in Recklinghausen - und auch den neuen Ausbildungskurs. © Meike Holz
30 Tag- und sechs Nachtschichten pro Jahr

Ein forderndes Ehrenamt: Vestner und Ferge bilden Telefonseelsorger aus

Die Telefonseelsorge benötigt weitere ehrenamtliche Kräfte. Im Herbst startet ein Ausbildungskurs. Der dauert anderthalb Jahre. Aber dafür winkt auch ein Mehr an Zufriedenheit und Gesundheit.

Exakt 104 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Telefonseelsorge (TS) in Recklinghausen. „Das sind viele“, sagt die Leiterin der ökumenischen Einrichtung, Gunhild Vestner. „Aber wir brauchen mehr.“ Denn: „Die Nachfrage ist immer noch viel größer als das Beratungsangebot, das wir machen können.“

Am Telefon geht es oft um Einsamkeit

Haltung und Handwerkszeug werden vermittelt

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1972. Recklinghäuser. Hat in Göttingen studiert (Diplom-Sozialwirt) – und parallel dazu als freier Sportjournalist gearbeitet. Volontariat beim Medienhaus Bauer. Anschließend Politik-/Nachrichtenredaktion. Seit 2005 in der Regional- bzw. Kreisredaktion. Fühlt sich in der Stadionkurve genauso wohl wie im großen Saal des Ruhrfestspielhauses. Filmpreisträgerin oder Vierlingsmutter, ehrenamtlicher Seelsorger oder professioneller Sportler, Existenzgründerin oder Holocaust-Überlebender: Es sind die Begegnungen mit Menschen, die er an seinem Beruf so schätzt.
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Markus Geling

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