Im Blickpunkt: Impfen und Impfpflicht. © picture alliance/dpa
Corona

„Impfpflicht kann nur das allerallerletzte Mittel sein“

Der Chef der Dattelner Kinderklinik, Prof. Michael Paulussen, hofft auf eine Steigerung der Impfquote - bei Kindern und Erwachsenen. Er erinnert eindringlich an Impferfolge der Vergangenheit.

Prof. Michael Paulussen bezeichnet sich als „bekennenden Impfbefürworter“. Und so hofft der Chef der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln, dass auch Kinder von fünf bis elf Jahren gegen Corona geimpft werden – und zwar „lieber heute als morgen“. Die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer durch die europäische Arzneimittelbehörder EMA für die Kinder ist jetzt erfolgt, ein wichtiger Schritt. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ist in Arbeit, soll im Dezember fertiggestellt werden. „Die Fünf-bis Elfjährigen, das ist eine sehr große Gruppe von Ungeimpften – und ein riesiges Reservoir für das Virus, wo es sich ausbreiten kann“, warnt Paulussen im Gespräch mit unserer Redaktion.

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Über den Autor
Redakteur Kreisredaktion
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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Thomas Schönert

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