Block C und B des Uniper-Kraftwerks und das Fernwärmekraftwerk in Gelsenkirchen stehen weiter unter Dampf.
Block C und B des Uniper-Kraftwerks und das Fernwärmekraftwerk in Gelsenkirchen stehen weiter unter Dampf. Das Kraftwerk ist systemrelevant. Die für Oktober vorgesehene Stilllegung des Blocks C wird um zwei Jahre verschoben. © Ingo Otto
Energiekrise

Kohlekraftwerk bleibt am Netz – eine echte Herausforderung für Uniper

Kehrtwende: Block C der Anlage in Gelsenkirchen-Scholven ist systemrelevant und soll noch zwei Jahre laufen. Was wird aus der neuen, fast fertiggestellten Gas- und Dampfanlage?

Ende Oktober sollte der Block C des Uniper-Steinkohlekraftwerks Scholven in Gelsenkirchen vom Netz gehen und stillgelegt werden. Die Bundesnetzagentur hatte dazu im Juli 2021 ihren Segen erteilt. Seither hat sich die Energiewelt für den Konzern, der jetzt verstaatlicht werden soll, dramatisch gewandelt. Was sich im April abzeichnete, ist nun klar: Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion und die Bundesnetzagentur halten den Gelsenkirchener Kraftwerksblock mit 345 Megawatt Leistung für systemrelevant. Er soll weitere zwei Jahre laufen und Strom-Spitzenlasten absichern. Für Uniper bedeutet das besondere Herausforderungen: An das Personal, die Liefer- und Genehmigungsabläufe, die Kraftwerkstechnik.

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