Lachnacht im Hertener Glashaus

Comedy-Nacht mit „Seelsorger“

Die Hertener Reihe „7nach8“ ist renommiert. Jetzt wird die Spielzeiteröffnung mit einer Top-Besetzung aus Kabarett und Comedy gefeiert. Intelligent gemachter Spaß dürfte garantiert sein.
Maxi Gstettenbauer. © Guido Schroeder

Es ist ein bemerkenswerter Mix aus Kabarett und Comedy. Wenn die Hertener Lachnacht am Donnerstag, 26. August, ab 20.07 Uhr im Glashaus über die Bühne geht, sind Maxi Gstettenbauer, Götz Frittrang, Dagmar Schönleber und Michael Steinke am Start. Die Moderation des Abends übernimmt auch diesmal wieder Lutz von Rosenberg Lipinsky. Er ist, so sagt man, „Deutschlands lustigster Seelsorger“ und führt das Publikum wahrscheinlich wie immer mit Charme und einem reichhaltigen Panikangebot durch den Abend. Weniger panisch kommen dann allerdings hoffentlich seine Gäste daher. Und das sind sie:

Maxi Gstettenbauer

Maxi Gstettenbauer ist Stand-up-Comedian und Moderator. Seit über zehn Jahren tourt er durch den deutschsprachigen Raum und feiert mit „Lieber Maxi als normal!“ beachtliche Erfolge. Zudem ist er als Gast bei „TV total“, „Nuhr im Ersten“, „Nuhr ab 18“, „NightWash“ oder „Genial Daneben“ zu erleben.

Götz Frittrang

Götz Frittrang kümmert sich um absurde Situationen und irrwitzig zugespitzte Alltagsbeobachtungen. Er ist kein Kind mehr. Deshalb spielt er nur noch ein Computerspiel: Elster Online. Aber das steigende Alter hat auch Vorteile: Endlich kann er sich selbst über die idiotischen Teenager aufregen und den langsam einsetzenden Altersstarrsinn so richtig genießen.


Dagmar Schönleber

Dagmar Schönleber verbindet kluges Kabarett mit frecher Albernheit und Punkrock mit Poesie. Mit einem großen Herz für die kleinen Dinge und komischem Blick auf die Tragik des Alltags. In ihrem Programm „Respekt“ geht es um die Frage, was man tut, wenn die Oma, der man in der Bahn den Sitzplatz anbietet, ein Nazi ist? Wie man reagiert, wenn Eltern beim Fußballturnier den Schiri verprügeln, weil der eigene Sohn gefoult hat? Getrieben vom Wunsch nach Ordnung und Revolution zeigt Schönleber, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf. In einer Zeit, in der Trolle immer realer und die Politiker immer ungeheuerlicher werden, macht sie sich auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs, und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast.

Michael Steinke

Michael Steinke begibt sich – charmant, komisch und auch ein wenig boshaft – auf eine spannende Zeitreise, auf eine Zeitreise in die Welt seiner Kindheit. In eine Zeit, als Telefone noch nicht in Hosentaschen passten, als Mustertapeten und Pril-Blumen die Sinne benebelten und man noch am Geruch erkannte, wann das Essen fertig war und nicht wie heute am Piepen der Mikrowelle.

Do., 26. August, 20.07 Uhr, Glashaus, Hermannstr. 16, Tel. 0 23 66 / 30 32 32.

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