Größte Geschenkaktion der Welt

Weihnachten im Schuhkarton: Hertener Abgabestellen stehen fest

Seit 1993 gibt es die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Mehr als 183 Mio. Kinder wurden bereits beschenkt. Wir erklären, wie gepackt wird, was in den Karton darf und was nicht.
Hier freuen sich Kinder in Rumänien über ihre gepackten Schuhkartons. © David Vogt/Samaritan's Purse e. V.

Bei der Aktion können noch bis zum 15. November Schuhkartons verpackt und abgegeben werden. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden laut Zahlen des Hilfswerks „Samaritan’s Purse e. V. – Die Barmherzigen Samariter“ in 2020 insgesamt rund 52.000 Schuhkartons verpackt, deutschlandweit waren es fast 400.000 (siehe auch Info unten).

Wie Projektleiter Henning Sterzel erklärt, würden viele bedürftige Kinder und ihre Familien in diesem Jahr besonders unter den Umständen leiden, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. „Für uns ist das umso mehr ein Anlass, Schuhkartons zu packen und so viele Kinder wie möglich zu erreichen. Mehr Schuhkartons, mehr Hoffnung und Perspektive.“

So sah es bei der Verteilung in Rumänien aus.
So sah es bei der Verteilung in Rumänien aus. © David Vogt/Samaritan’s Purse © David Vogt/Samaritan’s Purse

Laut Hilfswerk funktioniert das Packen so:

  • Schuhkarton dekorieren:. Deckel und Unterteil eines Schuhkartons (ca. 30x20x10cm) mit Geschenkpapier bekleben. Alternativ kann man auch die „Box-to-go“ bestellen.
  • Empfängerkind wählen: Geschlecht und Alter des Kindes wählen, das beschenkt werden soll, und passendes Etikett auf den Karton kleben.
  • Schuhkarton mit Geschenken füllen (hier gibt es eine Liste mit Geschenkideen) und einem „Wow-Geschenk“ – ein besonderer Artikel (z.B. Kuscheltier, Ball, Spielzeugauto). Den Karton möglichst mit einem Gummiband verschließen und nicht zukleben.
  • Ein persönlicher Gruß und/oder ein Foto verleiht dem Karton laut der Organisatoren eine ganz individuelle Note.
  • Nicht erlaubt sind unter anderem gebrauchte Gegenstände jeder Art, insbesondere Kleidung sowie Lebensmittel und Süßigkeiten mit pflanzlichen Füllungen (wie Nussschokolade, Popcorn, Lebkuchen, Müsliriegel etc.), Obst und Gemüse, Medikamente, Zerbrechliches, scharfe, spitze und andere gefährliche Gegenstände, Flüssigkeiten, Bargeld.
  • Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen in einigen Ländern dürfen in die Schuhkartons nur neue Waren und Süßigkeiten eingepackt werden, die bis mindestens März des Folgejahres haltbar sind.

Die Evangelische Freikirche Hüls fungiert als Zentrale für Herten, Marl, Dorsten, Haltern, und Herne.

Die gepackten Schuhkartons können in den Annahmestellen der einzelnen Städte abgegeben werden. Von dort aus kommen sie dann nach Hüls, wo diese in Umkartons verpackt und zum weiteren Transport nach Berlin gebracht werden.

Das sind die Annahmestellen in Herten:

  • Odek – Vertrieb e.K., Kirchstr. 16-18
  • Strecker GmbH (an der Zoo-Info), Kaiserstr. 252
  • Hertener Stadtwerke GmbH, Jakobstr. 6

Projektleiter Henning Sterzel ist für weitere Fragen unter Tel. 02365/2581133 oder per E-Mail: henning.m.sterzel@gmx.de erreichbar

Die AKTION

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion „Operation Christmas Child“ für Kinder in Not. Seit 1993 wurden bereits mehr als 186 Millionen Kinder in rund 150 Ländern erreicht. Bei der Aktion geht es darum, einfache Schuhkartons zu einem Päckchen zu gestalten und dieses mit Kleidungsstücken, Hygieneartikeln, Schulmaterial oder Spielzeug zu füllen. Weitere Informationen: www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton

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